Ohoven: Keine Nationale Industriestrategie ohne den Mittelstand

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Zur heutigen Veröffentlichung der Nationalen
Industriestrategie 2030 der Bundesregierung erklärt
Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Die Nationale Industriestrategie 2030 von Bundesminister Altmaier
hofiert Großkonzerne und vernachlässigt den Mittelstand. Dabei
erwirtschaften die Klein- und Mittelbetriebe mehr als jeden zweiten
Euro der Nettowertschöpfung und schaffen fast 60 Prozent der
sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Weit über 90 Prozent
der Patentanmeldungen kommen aus dem Mittelstand. Damit ist der
Mittelstand der Motor der deutschen Wirtschaft, doch diesem Status
wird das Papier nicht gerecht. Auf 22 Seiten findet sich lediglich
einmal das Wort –Mittelstand–.

Bundesminister Altmaier sollte deshalb die Strategie dringend
nachbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren
Unternehmen stärken. Dafür muss dringend die steuerliche Förderung
von Forschung und Entwicklung für den Mittelstand eingeführt werden,
die es bereits in 31 von 36 OECD-Staaten gibt. Zudem braucht es
endlich einen flächendeckenden Breitbandausbau. Nur ein innovativer
und vernetzter Mittelstand kann flexibel auf Krisen reagieren und die
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sichern.“

Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

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