Pflegereform muss Demenzkranke durchgreifend einbeziehen

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„Die Bundesregierung darf die Menschen mit
Pflegebedarf sowie die pflegenden Angehörigen nicht länger im Regen
stehen lassen und muss die angekündigte Pflegereform endlich
starten“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des heutigen
Welt-Alzheimertages. Der Präsident des Sozialverbandes verurteilte
den Koalitionsstreit über die Pflege-Finanzierung und forderte die
Bundesregierung zum Handeln auf. „Die Zeit drängt, denn insbesondere
das Krankheitsbild der Demenz nimmt rasant zu. Die Situation der
pflegenden Angehörigen ist unzureichend und muss spürbar verbessert
werden“, betonte Bauer und forderte, Demenzkranke stärker in die
Pflegeversicherung einzubeziehen. Notwendig sei zudem der Ausbau der
gesetzlichen Pflegeversicherung zu einer Pflege-Bürgerversicherung,
die eine solide Absicherung der Pflegekosten gewährleiste. In
Deutschland gelten rund 1,2 Millionen Menschen als dement. Sie werden
überwiegend von Angehörigen Zuhause gepflegt.

Mit dem TV-Beitrag „Diagnose Alzheimer – Wie die Krankheit den
Alltag beeinflusst“ gibt der SoVD Einblick in den Lebensalltag von
pflegenden Angehörigen sowie von Menschen mit Pflegebedarf. Der Film
ist unter www.sovd-tv.de abrufbar.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

Pressekontakt:
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Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

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