Prinzessin Maja von Hohenzollern gegen das Hundemassaker

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Tausende Hunde wurden im vergangenen Jahr brutal eingefangen, um dann in Tötungslagern auf grausame und zutiefst inhumane Art und Weise zu sterben. Europaweit werden daher seit Monaten die Stimmen immer lauter nach einer tierschutzgerechten Lösung der Streuner“problematik“ in Rumänien. In ihren Chor stimmt seit jeher auch eine der international bekanntesten Tierschützerinnen, Maja Prinzessin von Hohenzollern, mit ein und erhebt nun erneut maßgeblich ihre Stimme. Maja von Hohenzollern reist seit vielen Jahren regelmäßig nach Rumänien und setzt sich unermüdlich gegen die Massentötung von Millionen Straßenhunden ein. Sie führt Rettungsaktionen und Hilfstransporte durch, verhandelt mit Politikern und plädiert für eine humane Lösung im Umgang mit Streunern, für Kastrations- und Adoptions-Programme. In Medien macht sie seit vielen Jahren auf die Verbrechen an Straßentieren aufmerksam und klärt über ihr Schicksal auf. Im EU-Parlament in Brüssel sprach sie sich für verbesserte Tierschutzgesetze aus.

Unter dem Vorwand der Sicherheit der Bevölkerung werden Hunde in Rumänien brutal eingefangen und teilweise sogar ihren Besitzern entrissen, um allein für das Einfangen eine Kopfgeldprämie von umgerechnet 50 Euro pro Hund zu kassieren. Die Hundefänger dringen dabei immer weiter in den privaten Bereich der Bevölkerung vor und entreißen ihnen die privaten Hunde. Die gefangenen und meist sehr verängstigten Hunde werden in sogenannte „Shelter“ gebracht, wo sie getötet oder unter Futtermangel und katastrophalen hygienischen Bedingungen sich selbst überlassen werden, bis sie qualvoll sterben. Die rumänischen Hundefänger versuchen, ihre illegalen Einfangaktionen immer wieder mit den „gefährlichen Straßenhunderudeln“ zu rechtfertigen. In Wirklichkeit geht es jedoch um viel Geld. Um die Hundetötungen hat sich eine ganze „Industrie“ entwickelt, die von mafiösen Strukturen gekennzeichnet ist, städtisch gefördert und national wie auf europäischer Ebene geduldet. Es geht um Millionenbeträge, die man mit dem Mord an unschuldigen Straßenhunden verdient. Vom Hundefänger über den Bauherren neuer Shelter zum Betreiber der Verbrennungsanlage verdienen Menschen mit dem brutalen Töten der Hunde. Der „Rohstoff Hund“ ist ein erträgliches Geschäftsmodell. Die Hundefänger versuchen daher auf Biegen und Brechen, irgendwie auch nur einen Hund zu fangen, egal ob dieser wirklich ein Straßenhund ist oder nicht.

Die Mehrheit der Rumänen spricht sich gegen die Tötungen aus, interessieren tut es diejenigen, die am Ableben der Hunde verdienen, jedoch nicht. Der Zutritt zu den städtischen Sheltern wird zunehmend verweigert, die eigentliche Intention dieser, Hunde zu vermitteln, ist kaum mehr gegeben. Die Voraussetzungen zur Adoption sind derart erschwerend gestaltet, dass kaum Hunde adoptiert werden. Exekution ersetzt Adoption. Tierschützer europaweit fordern ein unverzügliches Ende der grausamen und illegalen Praktik und die Schaffung zwingender Regelungen im Umgang mit Straßentieren auf EU-Ebene. Unter ihnen die Tierschützer von ANIMALS UNITED, die bereits mehrfach in den Sheltern undercover gefilmt, die Hundefänger bei ihren illegalen Streifzügen verfolgt und Demonstrationen in Bukarest, deutschlandweit und vor dem Europaparlament in Brüssel organisiert haben. Nach ihrem ersten Kampagnenmotiv gemeinsam mit Musiklegende Peter Maffay, selbst rumäniendeutscher Herkunft, wollen sie nun mit Maja Prinzessin von Hohenzollern abermals noch mehr Menschen über die drastischen Zustände in Rumänien informieren, um somit den Druck auf die Europäische Union weiterhin zu erhöhen, sich in Sachen Tierschutz nicht weiter hinter ihren Mitgliedsstaaten zu verstecken, sondern endlich zu intervenieren.

„Die Welt muss sehen, was hier passiert! Wer Hunde derart behandelt, wird sich niemals anderer Tiere und Menschen annehmen. Die europäischen und rumänischen Behörden sind dringend gefordert, der Hundemafia Einhalt zu gebieten, Kastrationsprojekte ins Leben zu rufen, die Bewohner aufzuklären, das Problem an der Wurzel zu packen und sich unverzüglich von Maßnahmen wie der jetzigen zu verabschieden, die nur zu Gewalt und Profitgier geführt haben“, so Viktor Gebhart von ANIMALS UNITED. „Gerade der neue Präsident Johannis, ein Gegner der Tötungen, muss aus Worten endlich Taten werden lassen! Europa blickt mit hoffnungsvollen Augen auf ihn!“ Diese Forderung unterstützt auch Maja, die für ihr weltweites soziales Engagement bereits mehrfach mit bedeutenden internationalen Auszeichnungen geehrt wurde. Für die Kampagne PROJECT ROMANIA von ANIMALS UNITED gibt sie ihr Gesicht und ein klares Statement ab: „Humanität statt Mord! Für Kastration und Adoption statt Exekution. Stoppt das rumänische Hundemassaker!“. Gemeinsam mit ANIMALS UNITED fordert sie nun zum wiederholten Male, die Tötungen umgehend einzustellen und durch humane Lösungen, wie die Kastration der Hunde, zu ersetzen. „Nur Kastration und Adoption können den Tieren nachhaltig helfen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Tiere nach und nach gesünder und friedlicher auf der Straße leben, keine weiteren Nachkommen entstehen und die Streuner’problematik‘ langfristig gelöst wird.“

Die Tierschützerin engagiert sich seit Jahren gesellschaftlich und gibt vor allem europäischen Straßentieren ihre Stimme. Maja von Hohenzollern hat selbst viele Tiere von der Straße gerettet und lebt mit 13 adoptierten Straßenhunden und 5 geretteten Straßenkatzen zusammen. Auch die Hündin Emelie auf ihrem Arm hat sie persönlich von der Straße gerettet – halbblind, alt, kurz vor dem Hungertod und mit Schrotkugeln im ganzen Körper. Sie darf seither bei Prinzessin Maja ihren Lebensabend liebevoll als echte „Hunde-Prinzessin“ genießen. Das Kampagnenmotiv dürfte nicht nur in der Tierschutzszene einschlagen, sondern auch darüber hinaus für Wirbel sorgen und noch mehr Menschen für das Thema gewinnen.

Das Kampagnenmotiv in hoher Auflösung (.pdf) gibt es hier: www.stopptdashundemassaker.de/…/prinzessin-von-hohenzollern…

Weitere Informationen unter:
www.stopptdashundemassaker.de

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