Qualität in der Pflege auch mit einer flexibleren Fachkraftquote gesichert / bpa unterstützt Vorschlag einer Flexibilisierung der Fachkraftquote in der stationären Pflege

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Die privaten Pflegeunternehmen in Bayern
unterstützen die Forderung nach einer Flexibilisierung der
Fachkraftquote in der stationären Pflege. „Wenn wir zusätzliche
Betreuungskräfte einsetzen dürfen, ist dies ein Beitrag, den
Fachkraftmangel zu kompensieren und mehr Zeit für die
pflegebedürftigen Menschen zu gewinnen. Ansonsten wächst die
Versorgungslücke von Monat zu Monat.“, sagte der bayerische
Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer
Dienste e.V. (bpa) Kai A. Kasri am Rande der Mitgliederversammlung
der bpa-Landesgruppe.

Kasri bezog sich auf einen Vorschlag des Landtagsabgeordneten und
CSU-Gesundheitsexperten Klaus Holetschek, der angeregt hatte, die
50-prozentige Mindestfachkraftquote nicht mehr als starres Prinzip zu
behandeln. Holetschek sprach sich für unbürokratische Regelungen aus,
wenn Pflegeeinrichtungen diese Vorgabe vorrübergehend unterschritten,
damit sie mehr Zeit für die schwierige Besetzung freier Stellen
hätten. Dabei habe die Pflegequalität unbedingten Vorrang.

„Dieser Vorschlag ist pragmatisch, verantwortungsvoll und, ganz
wichtig, umgehend umsetzbar“, bekräftigte der bpa-Landesvorsitzende
Kasri. „Mit einer flexibleren Fachkraftquote können Pflegeheime zu
jeder Zeit eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherstellen.“

Der Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle in München Joachim Görtz
erwartet darüber hinaus eine langfristig angelegte Strategie, sobald
eine entsprechende Studie der Landesregierung zur Zukunft des
Fachkrafteinsatzes vorliege. „Die großen demographischen
Herausforderungen und die flächendeckend bestehenden
Versorgungsengpässe in der ambulanten wie der stationären Pflege
machen landesweite Weiterentwicklungen notwendig. Einzelne
Insellösungen vor Ort mit komplizierten Antragsverfahren reichen
nicht aus.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
1.300 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 26,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 089/890 44 83 20, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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