Rheinische Post: Deutsche Polizeigewerkschaft in NRW den Gaffern die Smartphones abnehmen

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Angesichts der jüngsten “Gaffer-Vorfälle” an
Pfingsten in Mönchengladbach und Dortmund hat die Deutsche
Polizeigewerkschaft in NRW vorgeschlagen, den Gaffern die Smartphones
abnehmen. “Die Sicherstellung ihrer Handys würde einen nachhaltigen
Eindruck auf die Täter und potentielle Nachahmer machen”, sagt der
Landesvorsitzende Erich Rettinghaus der Düsseldorfer “Rheinischen
Post” (Mittwoch). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) macht sich für
Kameras an den Einsatzfahrzeugen stark, die am Einsatzort die Gaffer
automatisch filmen. “Wir müssen sie mit ihren eigenen Mitteln
schlagen”, sagte GdP-Landeschef Michael Mertens der Redaktion. Die
technischen Voraussetzungen dafür seien gegeben. “Nur die Politik
muss es auch wollen”, so Mertens.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat das Verhalten der
Schaulustigen scharf kritisiert. “Gaffer sollten sich schämen. Und
sich selbst einmal fragen, ob sie in einer solchen Notsituation
angestarrt und gefilmt werden wollten”, sagte Reul der “Rheinischen
Post”. Er frage sich “manchmal, ob einige Menschen durch zu viel
gucken von Filmchen im Netz nicht den Bezug zur Realität verloren
haben”, sagte der CDU-Politiker.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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