Rheinische Post: Kommentar / Mehr Geld für den Digitalbus = VON KIRSTEN BIALDIGA

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Die nordrhein-westfälische Schulministerin
Yvonne Gebauer (FDP) startet ein innovatives Projekt. Vom kommenden
Jahr an soll ein Digitalbus an den Grundschulen des Landes Station
machen. Das rollende Klassenzimmer soll Lehrern digitale Lehrmethoden
näherbringen, Schüler auf ihrem künftigen Weg ins digitale Leben
sinnvoll begleiten sowie Eltern aufklären und ihnen Hilfestellungen
in digitalen Erziehungsfragen an die Hand geben. Die Schulministerin
spricht von einem ersten Aufschlag. Viel mehr kann es auch nicht
sein, denn der Truck wird nur einen Bruchteil der rund 2000
Grundschulen in Nordrhein-Westfalen anfahren können. Schade, dass
nicht mehr Schulen des Landes davon profitieren können. Solange der
Digitalpakt und die Milliarden an Bundesmitteln für die Länder wegen
des grundsätzlichen Kompetenzstreits der beiden Ebenen auf sich
warten lassen, braucht es gerade solch niedrigschwellige Angebote, um
Schülern, Lehrern und auch Eltern Medienkompetenzen zu vermitteln.
Allerdings lässt sich die Landesregierung diese Initiative nur rund
600.000 Euro kosten. Das ist viel zu wenig, um wirklich etwas
Sinnvolles für mehr Digitalkompetenz ausrichten zu können.

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