Rheinische Post: Kommentar / Schluss mit den Streiks = Von Maximilian Plück

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Dies ist ein Appell an die
Spartengewerkschaften, es endlich gut sein zu lassen. Kämpferisch zu
sein, für die eigene Sache einzustehen – das geht völlig in Ordnung.
Es gibt aber auch Grenzen. Und so etwas wie Rücksichtnahme. Zum einen
gegenüber den Kollegen: Die Personaletats von Lufthansa und Bahn sind
nicht beliebig ausdehnbar, sondern ähneln vielmehr einem Kuchen. Wenn
sich eine einzelne Berufsgruppe ein großes Stück abschneidet, bleibt
weniger für die anderen übrig. Unfrieden im Betrieb ist programmiert.
Zum anderen geht es um Rücksichtnahme den Kunden gegenüber. Die
scheinheiligen Beteuerungen, man wisse um deren Nöte, glaubt schon
lange kein Pendler oder Fluggast mehr. Und es geht um Rücksicht auf
die Unternehmen. Denn die Haltung der Arbeitgeberseite ist nicht
starrsinnig, sondern den wirtschaftlichen Zwängen geschuldet. Das
Management fürchtet, dass überzogene Abschlüsse die Unternehmen in
Schieflage bringen könnten. Es muss Schluss sein mit den Streiks und
wieder vernünftig verhandelt werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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