Rheinische Post: Laschet ruft im Kampf um Parteivorsitz zum Zusammenhalt der CDU auf: „Alle drei werden in der Politik gebraucht“

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat zum
Zusammenhalt der CDU aufgerufen und die drei aussichtsreichen
Kandidaten für den CDU-Vorsitz, Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich
Merz und Jens Spahn, gebeten, auch im Fall einer Niederlage in der
Politik zu bleiben. „Es wird einen Gewinner geben und zwei
Nicht-Gewinner. Aber alle drei werden in der Politik gebraucht.“,
sagte Laschet der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Er
betonte: „Ich wünsche mir, dass alle drei – so wie sie jetzt auf den
Regionalkonferenzen sichtbar sind – auch in Zukunft für die CDU
sichtbar bleiben. Das wären sie nicht mehr, wenn sie die Politik
verlassen würden.“ Mit Blick auf die nächste Kanzlerkandidatur
erklärte der CDU-Vize-Chef: „Ein CDU-Vorsitzender hat einen
natürlichen Anspruch, dass er Kanzler werden kann. Wenn die Frage
ansteht, werden wir sie gemeinsam erörtern.“ Zugleich zeigte Laschet
sich erleichtert, dass er sich dagegen entschieden hat, für den
CDU-Vorsitz zu kandidieren. „Wenn ich die zeitliche und die
kräftemäßige Beanspruchung der Kandidaten sehe und zugleich sehe, was
in Nordrhein-Westfalen alles entschieden wird, zeigt sich, dass meine
Entscheidung richtig war, nicht den Spagat zwischen
NRW-Ministerpräsident und Parteivorsitzendem zu machen.“

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