Rheinische Post: NRW-Heimat- und Bauministerin Scharrenbach will mehr Wohnungen auf dem Land an S-Bahnstrecken

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Die NRW-Landesregierung will den ländlichen
Raum besser an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) anbinden.
„Dazu wollen wir neue Flächen an ÖPNV-Achsen zur Bebauung freigeben“,
sagte Ina Scharrenbach, CDU-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau
und Gleichstellung, im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Auf diese Weise werde der
ländliche Raum attraktiver. Möglich werde dies, indem über den
Landesentwicklungsplan neue Baugebiete freigegeben würden. Die
rot-grüne Vorgängerregierung hatte es abgelehnt, Flächen entlang von
Verkehrswegen freizugeben, um „bandartige Siedlungsentwicklungen“ zu
vermeiden, wie es im Landesentwicklungsplan heißt. Damit ist eine
Bebauung gemeint, die sich wie ein Band durch die Landschaft zieht.
Gleichzeitig dämpfte Scharrenbach Erwartungen, dass die
Integrationspauschale des Bundes künftig vollständig an die Kommunen
weitergegeben wird: „Wir müssen uns jetzt sorgfältig anschauen, was
finanziell möglich ist“, sagte die Ministerin. NRW-Finanzminister
Lutz Lienenkämper (CDU) rechne das gerade. Demnächst stünden
Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden an. „Da würde ich
ungerne vorgreifen“, sagte Scharrenbach.

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