RTL/ntv-Trendbarometer / FORSA-AKTUELL: 69 Prozent der Bayern mit Söder zufrieden, 63 Prozent der NRW-Bürger mit Laschet unzufrieden

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Grüne 26, CDU/CSU 24, SPD 15, FDP 11, Linke 6, AfD 10 Prozent

Im RTL/ntv-Trendbarometer gibt es aktuell kaum Bewegung. Die Grünen verlieren gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt, die sonstigen kleineren Parteien können um einen Prozentpunkt zulegen. Für alle anderen Parteien ändert sich nichts. Damit bleiben die Grünen stärkste politische Kraft und liegen noch zwei Prozentpunkte vor den Unionsparteien sowie elf Prozentpunkte vor der SPD.

Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien derzeit mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 24 Prozent (Bundestagswahl 2017 32,9%), SPD 15 Prozent (20,5%), FDP 11 Prozent (10,7%), Grüne 26 Prozent (8,9%), Linke 6 Prozent (9,2%), AfD 10 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 24 Prozent dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

711 Abgeordnete würden in den neuen Bundestag einziehen – für die Grünen würde das einen Zuwachs von 133 Mandaten, für die FDP ein Plus von 5 Mandaten bedeuten. Die übrigen Parteien würden Mandate verlieren. Die Sitzverteilung gemäß den aktuellen Wahlabsichten: Grüne 200, Union 188, SPD 115, FDP 85, Linke 46 und AfD 77. Union und SPD würden im neuen Parlament ihre regierungsfähige Mehrheit verlieren; sie kämen zusammen nur noch auf 303 Abgeordnete. Regieren könnten Grün-Schwarz (zusammen 388 Mandate), eine „Ampel“-Koalition aus Grünen, SPD und FDP (400 Mandate), ein grün-rot-rotes „Linksbündnis“ (361 Mandate) sowie eine Koalition aus Union, SPD und FDP (388 Mandate).

CSU in Bayern stärker als die Grünen – Grüne in NRW vor der CDU

Bundesweit würden die Unionsparteien derzeit bei einer Bundestagswahl 24 Prozent der gültigen Stimmen erreichen – aber wie ist die politische Stimmung in den beiden bevölkerungsreichsten Bundesländern? In Nordrhein-Westfalen, dem Heimatland des Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, könnte die CDU ebenfalls mit 24 Prozent rechnen, das sind 8,6 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl 2017. Die CSU käme in Bayern auf 32 Prozent, ein Minus von 6,8 Prozentpunkten.

Bei einer Landtagswahl würde die CDU in NRW mit 25 Prozent kaum besser abschneiden als bei einer Bundestagswahl. Wenn jetzt in Bayern Landtagswahl wäre, könnte die CSU mit 38 Prozent rechnen, sechs Prozentpunkte mehr als bei einer Bundestagswahl.

In NRW würde die CDU sowohl bei einer Bundes- als auch bei einer Landtagswahl hinter den Grünen landen. In Bayern würde die CSU stärkste politische Kraft bleiben – bei einer Bundestagswahl mit einem Vorsprung von sechs Prozentpunkten, bei einer Landtagswahl mit einem Vorsprung von 16 Prozentpunkten vor den Grünen.

Die Wahlabsichten in Bayern bei einer Bundestagswahl: CSU 32, Grüne 26, SPD 9, FDP 9, Linke 4, Freie Wähler 4 und AfD 10 Prozent. Die Wahlabsichten in Bayern bei einer Landtagswahl: CSU 38, Grüne 22, Freie Wähler 9, SPD 7, FDP 6, Linke 3 und AfD 9 Prozent.

Die Wahlabsichten in Nordrhein-Westfalen bei einer Bundestagswahl: Grüne 28, CDU 24, SPD 18, FDP 11, Linke 4 und AfD 8 Prozent. Die Wahlabsichten in Nordrhein-Westfalen bei einer Landtagswahl: Grüne 26, CDU 25, SPD 19, FDP 12, Linke 4 und AfD 7 Prozent.

Deutlich mehr Rückhalt für Söder als für Laschet

Vier Wochen nach der Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU ist das Kräftemessen zwischen Armin Laschet und Markus Söder immer noch nicht vorüber. Dabei kann sich der CSU-Chef auf starken Rückhalt in seinem Heimatland stützen, während die Arbeit des CDU-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen mehrheitlich negativ bewertet wird. 69 Prozent der Bayern sind mit der Arbeit ihres Ministerpräsidenten Söder zufrieden, 30 Prozent sind unzufrieden. 63 Prozent der NRW-Bürger sind mit der Arbeit ihres Ministerpräsidenten Laschet unzufrieden, nur 31 Prozent sind zufrieden. In NRW wird die Arbeit der Landesregierung mit 35 Prozent Zustimmung etwas positiver bewertet als die des Regierungschefs, in Bayern ist die Zustimmung zur Landesregierung mit 64 Prozent fünf Prozentpunkte schlechter als die zum Ministerpräsidenten.

Kanzlerwahl: Baerbock 30, Laschet 18, Scholz 13 Prozent

Wen würden die Deutschen zur Kanzlerin oder zum Kanzler wählen, wenn eine solche Direktwahl möglich wäre? Am stärksten würde derzeit nach wie vor Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, abschneiden: 30 Prozent würde sich für sie entscheiden, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Woche zuvor. Ihre Gegenkandidaten gewinnen beide jeweils einen Prozentpunkt; Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet kommt auf 18, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf 13 Prozent. 39 Prozent würden keinem der drei ihre Stimme geben.

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.

Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 11. bis 17. Mai 2021 erhoben. Datenbasis: 2.001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte. Die Daten zur politischen Stimmung in Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden vom 10. bis 17. Mai 2021 erhoben. Datenbasis: 1.016 Wahlberechtigte in Bayern und 1.058 Wahlberechtigte in NRW. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

Pressekontakt:

Mediengruppe RTL Deutschland: Alessia Gerkens, Telefon 0221 45674101
Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 030 62882442

Original-Content von: RTL News, übermittelt durch news aktuell

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