Saarbrücker Zeitung: Heil übt scharfe Kritik an der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“

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SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat die
„Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ für ihre Anzeigenkampagne
gegen die SPD-Pläne bei der Reichensteuer und Kanzlerkandidat Martin
Schulz scharf kritisiert. Heil sagte der „Saarbrücker Zeitung“
(Samstag): „Diese marktradikale Lobbygruppe verdreht die Dinge.“

Die Initiative sei „ein Zusammenschluss sehr reicher Menschen“ und
„lediglich eine Vorfeldorganisation von Frau Merkel“, betonte Heil.
Tatsache sei, dass man den Spitzensteuersatz von 45 Prozent als
Alleinstehende bei einem zu versteuernden Einkommen von 76 200 Euro
erreiche. „Und die Reichensteuer gibt es ab 250.000 Euro.“ In der
Anzeige war behauptet worden, Schulz plane die Reichensteuer schon ab
60.000 Euro. „Ist das ihr Respekt vor Leistung?“, richtete die
Initiative als Frage an Schulz.

Heil betonte weiter, der SPD gehe es vor allem um die Entlastung
kleinerer und mittlerer Einkommen. Große Vermögen wolle man aber
zugleich „stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen“.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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