Saarbrücker Zeitung: Länder wollen weitreichendes Messerverbot

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Nach dem Willen der Bundesländer soll es in
Deutschland bald ein weitreichendes Messerverbot geben. Wie die
“Saarbrücker Zeitung” (Samstag) berichtet, liegt dem Bundesrat ein
Gesetzentwurf vor, wonach künftig das Mitführen von Klingen in
Einkaufszentren, an Bahnhöfen, Haltestellen und bei
Großveranstaltungen verboten werden kann.

Die Taten würden “weiterhin in hoher Zahl” verübt, heißt es in dem
Antrag der Länder Bremen und Niedersachsen. “Sie sind besonders
gefährlich und beinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.”
Konkret sieht der Entwurf vor, dass Waffenverbotszonen auch auf Orte
ausgeweitet werden sollen, “an denen sich besonders viele Menschen
aufhalten”.

Die Wahrscheinlichkeit sei “besonders hoch”, dass es an diesen
Orten zu Taten komme. Die Verschärfung sieht darüber hinaus vor, dass
feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als sechs
Zentimetern nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden dürfen
– bislang sind maximal zwölf Zentimeter erlaubt. Der Umgang mit
Springmessern soll unabhängig von der Klingenlänge komplett verboten
werden. Laut Zeitung wird mit einer breiten Zustimmung im Bundesrat
gerechnet.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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