Saarbrücker Zeitung: Hasselfeldt fordert von der Koalition im Euro-Streit Geschlossenheit

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Im Koalitionsstreit um die Euro-Rettung hat
die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt Union und FDP zur
Mäßigung aufgerufen. Hasselfeldt sagte der „Saarbrücker Zeitung“
(Freitag): „Wir dürfen nicht länger zu einer größeren Verunsicherung
der Bevölkerung beitragen.“ Die Koalition müsse die notwendigen
Entscheidungen jetzt geschlossen treffen. „Alle sind aufgefordert,
sachlich und unaufgeregt weiter zu arbeiten“, ergänzte Hasselfeldt.

Auch an die Adresse ihrer eigenen Partei gerichtet sagte die
CSU-Landesgruppenchefin: „In diesen turbulenten Zeiten müssen Worte
vorsichtig abgewogen werden.“ Sie wolle über konkrete, jetzt
umsetzbare Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenkrise einiger
europäischer Länder reden. „Alles andere ist nicht hilfreich.“

Zugleich äußerte sich Hasselfeldt kritisch zu einem möglichen
FDP-Mitgliederentscheid über die Euro-Rettung: „Eine so komplexe
Materie kann nicht in einem Mitgliederentscheid durch Ja oder Nein
gelöst werden.“ Sie glaube sogar, „dass die FDP damit manche
Mitglieder überfordert“.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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