Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse: Gesundheitsversorgung einbeziehen

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Die Bundesregierung hat heute ihre Pläne
vorgestellt, wie überall in Deutschland möglichst gleichwertige
Lebensverhältnisse erreicht werden sollen. Der Vorstandsvorsitzende
des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, erinnert daran, dass dabei
die Gesundheitsversorgung nicht zu kurz kommen darf. „Internet- und
Verkehrsanbindung werden jetzt oft an erster Stelle genannt.
Gesundheitsversorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge
sollte bei allen konzeptionellen Überlegungen aber mindestens eine
ebenso prominente Rolle spielen.“ Denn unter allen
Infrastruktureinrichtungen sei den Deutschen die
Gesundheitsversorgung am wichtigsten.

Das hatte jüngst eine von der AOK in Auftrag gegebene
forsa-Umfrage ergeben. Danach liegt der Zugang zu Hausärzten in der
Bedeutung noch vor den Einkaufsmöglichkeiten, Internet und
Öffentlichem Nahverkehr. Dies gilt sowohl für Städter als auch für
die Menschen auf dem Land. Deutliche Unter-schiede zwischen Stadt und
Land offenbarten sich jedoch bei der Zufriedenheit mit verschiedenen
Infrastruktureinrichtungen. Demnach sind Einwohner ländlicher
Regionen nicht nur unzufriedener mit dem Öffentlichen Nahverkehr und
der Internetversorgung, sondern insbesondere auch mit dem Zugang zur
fachärztlichen Versorgung.

Verbandschef Litsch betont, dass das Thema „Gleichwertige
Lebensverhältnisse“ ein Querschnittsthema sei. „Unsere Umfrage zeigt
auch, dass die Menschen offen sind gegenüber innovativen
Versorgungsformen wie Videosprechstunden, mobilen Arztpraxen und der
Betreuung durch qualifizierte medizinische Fachkräfte. Dazu braucht
man selbstverständlich die Anbindung ans schnelle Internet und eine
moderne Verkehrsinfrastruktur.“ Im Übrigen sei eine Stärkung
ländlicher Regionen nur machbar, wenn Bund, Länder und Kommunen
zusammenarbeiten: „Bei diesem Thema sollten alle Akteure an einem
Strang ziehen. Berliner Zentralismus hilft hier wenig.“

Über die Initiative „Stadt. Land. Gesund.“:

Die forsa-Umfrage der AOK zeigt: Gesundheitsversorgung ist ein
zentrales gesellschaftspolitisches Thema. Die Bedürfnisse der
Bevölkerung auf dem Land sollten stärker in den Fokus rücken und
alternative Versorgungsansätze ausgeweitet werden. Die AOK möchte
diese Entwicklung vorantreiben und hat deshalb die Initiative „Stadt.
Land. Gesund“ für eine bessere ländliche Gesundheitsversorgung
gestartet. Es sollen regional passende Angebote geschaffen werden, um
Versorgungsunterschiede zwischen Stadt und Land anzugleichen.

Mehr Infos auf www.stadtlandgesund.de

Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:
Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 15603042
E-Mail: presse@bv.aok.de

Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

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