Studie: 70 Prozent der Bundesbürger wünschen sich eine elektronische Gesundheitsakte

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Sieben von zehn Bundesbürger sehen für sich einen
Nutzen in einer elektronischen Gesundheitsakte. In ihrem
Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD unter anderem Pläne für ein
vernetztes Gesundheitswesen verankert. Doch welchen Stellenwert
besitzen dabei die Wünsche der Deutschen?

2.000 Bundesbürger hat das MedTech-Unternehmen vitabook für die
bevölkerungsrepräsentative Studie „Patienten-Radar 2018“ befragt. Das
Ergebnis: Eine elektronische Gesundheitsakte ist notwendig und
sinnvoll. Der Nutzen besteht für die Studienteilnehmer vor allem
darin, ihre gesamten medizinischen Daten an einem Ort zu sammeln und
dadurch ihren Gesundheitszustand selbst im Blick zu behalten. Auch
Arzttermine und Folgerezepte über eine solche Akte einfach online
anfordern zu können, ist den Deutschen wichtig.

Nur Lippenbekenntnisse?

Unter dem Titel „Ein neuer Aufbruch für Europa – Eine neue Dynamik
für Deutschland – Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“ haben sich
Union und SPD am 7. Februar auf ihre Zusammenarbeit geeinigt. Von
mehr als 177 Seiten befassen sich lediglich acht (Seite 95 bis 102)
mit den Themen Gesundheitspolitik und Pflege. Ein Indiz dafür, dass
die längst überfällige Digitalisierung des Gesundheitswesens
inklusive elektronischer Gesundheitsakte wieder ins Hintertreffen
geraten ist? Zwar heißt es im Koalitionsvertrag, die Digitalisierung
werde als „eine der größten Herausforderungen des Gesundheitswesens
in den nächsten Jahren“ betrachtet. Die Telematikinfrastruktur soll
weiter ausgebaut und eine elektronische Patientenakte für alle
Versicherten in dieser Legislaturperiode eingeführt werden. Doch
weder sind diese Aussagen neu, noch konkret. Gleiches gilt für die
Pläne, „Bürokratien in Diagnostik und Dokumentation“ abzubauen und
„die einschränkenden Regelungen zur Fernbehandlung auf den Prüfstand“
zu stellen.

Einzig in der wichtigen Frage nach der Datensouveränität findet
sich eine klare Formulierung: „Die gespeicherten Daten sind Eigentum
der Patientinnen und Patienten.“

Elektronische Patientenakte längst Gesetz

Allerdings verwundert auch die Ankündigung, noch in dieser
Legislaturperiode eine elektronische Patientenakte einführen zu
wollen. Denn das ist sowieso längst Gesetz: Laut § 291 a Abs. 3 Satz
1 Nr. 4 sowie Abs. 5 c muss die Betreiberorganisation der
elektronischen Gesundheitskarte, gematik, „die notwendigen
Voraussetzungen dafür schaffen, dass ab 2019 Patientendaten aus
vorhandenen Dokumentationen in einer einrichtungsübergreifenden
elektronischen Patientenakte bereitgestellt werden können.“

„Welche der Ankündigungen des Koalitionsvertrags am Ende des Tages
tatsächlich Realität werden, bleibt abzuwarten“, so Markus Bönig, CEO
des MedTech-Unternehmens vitabook. „Leider wissen viele Bürger gar
nicht, dass es die elektronische Gesundheitsakte längst gibt, und
zwar von verschiedenen Anbietern. Wer also schon heute die Vorteile
der Digitalisierung für sich nutzen möchte, ist den politischen
Entwicklungen nicht ausgeliefert, sondern kann einfach selbst aktiv
werden.“

Über vitabook

vitabook ist einer der führenden deutschen Anbieter digitaler
Gesundheitskonten. Das Unternehmen bietet Patienten eine Plattform
für seine Gesundheitsdaten – ähnlich wie beim Online-Banking können
dabei sämtliche medizinischen Daten von Ärzten, Kliniken, Laboren
u.v.m. gesammelt sowie selbst verwaltet werden. Die Daten werden
stark verschlüsselt übertragen und liegen in der Microsoft Cloud
Deutschland, also hochgesichert in zwei deutschen Rechenzentren.
www.vitabook.de

Pressekontakt:
vitabook GmbH

Jessica Tittel
Alsterdorfer Markt 6, 22297 Hamburg
Tel.: 040 537 98 1563
E-Mail: jessica.tittel@vitabook.de

Original-Content von: vitabook, übermittelt durch news aktuell

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