Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu den US-Wahlen

Gelingt es der Führung der Republikaner wie
schon bei der Kandidatenauswahl vor der Wahl, den rechten Flügel im
Zaum zu halten – und etwa eine Einwanderungsreform anzupacken? Oder
wird Barack Obama in die Rolle des Blockierers schlüpfen? Das wäre
nur dann sinnvoll, wenn bei den Republikanern weiter Ideologen den
Ton angeben. Dann könnte wie 2010 der Erfolg der Partei nur ein
Pyrrhussieg sein. In diesem Fall wären die potenziellen
Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, allen voran Hillary
Clinton, die heimlichen Gewinner. Sie könnten hoffen, dass 2016 die
Wähler der Republikaner überdrüssig sind.

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