Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Hooligan-Krawalle/Köln

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Der legitime Protest gegen einen Extremismus im
Namen Allahs rechtfertigt weder Gewalt noch Hetze gegen Fremde. Unter
dem Vorwand, dem Unmut gegen die Hasspredigten der Salafisten eine
Stimme zu verleihen, formieren sich neue Bündnisse am rechten Rand
der politischen Szene. Gewaltbereite Fußballfans und Neonazis nutzen
ein scheinbar berechtigtes Anliegen für schlichte Randale.
Krawallbrüder aus den Stadien lassen sich von braunen Ideologen als
nützliche Idioten missbrauchen. Demonstrationen wie jene am Sonntag
in Köln erwecken den Anschein, als hätten sich Horden von Beelzebuben
zusammengerottet, um eine verteufelte Gesinnung auszutreiben. Das ist
keineswegs im Sinne einer wehrhaften Demokratie, sondern wiederum
eine Gefahr für sie.

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