Womöglich, so argumentieren Ermittler seit
Jahren, bedürfte es viel weniger des Glücks und wäre die Anspannung
bei der Fahndungsarbeit in Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch
nicht oft unerträglich groß, wenn endlich die Vorratsdatenspeicherung
erlaubt würde. Die Aussicht auf eine Jamaika-Koalition, in der die in
diesem Fall hartleibige FDP mitzureden hätte, erhöht nicht die
Aussichten der Polizeivertreter. Die Suche nach Kompromisswegen
sollte dennoch beginnen. Besser aber nicht unter dem Eindruck und der
berechtigten Empörung, die der Missbrauch des Kindes aus
Niedersachsen ausgelöst hat.
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