Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2013 in Berlin verliehen / Medienbeiträge aus Deutschland, Ruanda und Nepal zum Welt-Mädchentag prämiert (BILD)

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Zum zweiten Mal fand in Berlin die Verleihung des Ulrich Wickert
Preises für Kinderrechte statt. Auf der feierlichen Veranstaltung zum
UN-Mädchentag wurde Andreas Boueke im Hamburger Bahnhof – Museum für
Gegenwart für seinen Radiobeitrag „Patti und ihre 13 Geschwister“ mit
dem Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte ausgezeichnet. Der
Journalistenpreis in der Sparte International geht in diesem Jahr an
die Reporterinnen Gloriose Isugi und Noella Nyirabihogo aus Ruanda.
Ein Sonderpreis ehrt das Kinder-Medienprojekt „Bal Sansar“ von Plan
in Nepal.

„Andreas Boueke erzählt in seiner Hörfunkreportage für SWR 2
Tandem einfühlsam und ohne jedes falsche Pathos vom Leben der
19-jährigen Ana Patricia, Tochter einer kinderreichen Familie in
Guatemala“, meint Carolin Emcke, Preisträgerin 2012 und Jurymitglied.
„Er beschreibt, wie sich Rollenbilder von Frauen als Mütter in
patriarchalischen Gesellschaften tradieren und wie junge Mädchen wie
Patti andere Bilder und Leben dagegen setzen. Ein großartiges
Radiofeature.“ Preisträger Andrea Boueke freut sich über die
Auszeichnung: „Als freier Journalist bekomme ich aus Deutschland kaum
Rückmeldung. Von einer so hochkarätigen Jury ausgezeichnet zu werden,
motiviert mich um so mehr, weiter zu machen und auch zukünftig Themen
wie die Rechte von Mädchen aus der Sicht von Kindern zu beschreiben.“

Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wandte sich
bei der Verleihung mit einem Grußwort an das Publikum: „Mädchenrechte
sind Menschenrechte“, sagt sie, „und Kinder brauchen eine Stimme,
Menschen, die sich für sie einsetzen. Umso wichtiger ist es, dass
sich weltweit Journalisten dieses Themas annehmen – und dass es mit
dem Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte einen Journalistenpreis
gibt, der dieses besondere Engagement würdigt.“

Schauspielerin und Patin Dana Golombek, die zur Verleihung das
Lied „Bridge over Troubled Water“ von Simon & Garfunkel sang, findet:
„Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Mädchen und Jungen auf dieser Welt
Ungerechtigkeit widerfährt. Beiträge wie die der Preisträger berühren
und machen deutlich, dass guter Wille alleine nicht reicht, um die
Situation zu verbessern.“

Stifter und Plan-Unterstützer Ulrich Wickert: „Die Sieger des
Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2013 verstehen es, uns mit
ihren Beiträgen zu fesseln und den Blick auf die Probleme von Mädchen
in Entwicklungsländern zu lenken. Es sind Geschichten, die
unglaublich erscheinen, aber in vielen Regionen der Welt leider
traurige Realität sind.“

Ulrich Wickert gründete 2011 die Ulrich Wickert Stiftung. Sie
vergibt den Journalistenpreis, für den in diesem Jahr Print-, Online,
Hörfunk und TV-Beiträge aus 14 Ländern eingereicht wurden. Mitglieder
der Jury sind Karl Günther Barth (Autor und Publizist), Marko
Brockmann (RadiJojo), Carolin Emcke (Die Zeit), Karen Heumann
(thjnk), Brigitte Huber (Brigitte), Rudi Klausnitzer (Medienmanager),
Christoph Lanz (Deutsche Welle), Markus Lanz (ZDF), Renate Meinhof
(Süddeutsche Zeitung), Paul-Josef Raue (Thüringer Allgemeine), Ulrich
Wickert sowie Dr. Werner Bauch (Plan International Deutschland).

Weitere Informationen und Fotos:

– Kerstin Straub, Leiterin Kommunikation, Tel. 040 61140-152
– Antje Schröder, Pressereferentin, Tel. 040 61140-281,
presse@plan-deutschland.de

Plan International Deutschland e.V.
Abteilung Kommunikation
Bramfelder Straße 70
22305 Hamburg

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