VDI: Fahrverbote sind nicht die Lösung / Ingenieurverein fordert stattdessen abgestimmtes Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung

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Das Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig
hat entschieden, dass Fahrverbote rechtlich zulässig sind. Der VDI
fordert die Politik, die Industrie und die Kommunen dazu auf, jetzt
schnell gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, damit die
Stickstoffdioxidgrenzwerte deutschlandweit eingehalten werden können,
denn technische Lösungen stünden bereit.

Dies sind einerseits der Euro 6d-Diesel, der die Grenzwerte nicht
nur auf dem Prüfstand sondern auch real auf der Straße einhält oder
die Nachrüstung älterer Euro 5 und 6 Motoren. Andrerseits gibt es
neben der fortschreitenden Entwicklung bei der Elektromobilität eine
Reihe von weiteren emissionsmindernden Maßnahmen, die umgesetzt
werden müssen. Das reicht von der Nachrüstung von Bussen im ÖPNV und
Lkw, der Elektrifizierung von Taxen und Carsharing-Modellen oder
einer verbesserten Verkehrsverflüssigung bis hin zu städtebaulichen
Maßnahmen, die z. B. für einen optimierten Lieferverkehr sorgen oder
wieder mehr „Grüne Wellen“ ermöglichen.

„Aber abgesehen von den gesetzlichen Anforderungen und den
Umweltaspekten dürfen nach dem heutigen Urteil die Implikationen für
die betroffenen Verbraucher sowie die deutsche Wirtschaft nicht
unberücksichtigt bleiben“, so VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo
Ungeheuer.

Seit Beginn 2010 darf der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2)
von 40 µg/m3 als Jahresmittelwert nicht mehr überschritten werden.
Während die Einhaltung des seit 2005 geltenden EU-Grenzwertes für
Feinstaub von ebenfalls 40 µg/m3 heute so gut wie flächendeckend
gelingt, besteht für NO2 bundesweit in vielen Städten weiterhin
Handlungsbedarf. Die Anzahl der Städte sinkt jedoch.

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 160 Jahren gibt
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Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten
wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten
bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres
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Pressekontakt:
Marco Dadomo
Pressesprecher
Telefon: +49 211 6214-383
E-Mail: dadomo@vdi.de

Original-Content von: VDI Verein Deutscher Ingenieure, übermittelt durch news aktuell

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