Vizechef der türkischen Gemeinde rechnet mit Nein zur Verfassungsreform

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Der Vizechef der Türkischen Gemeinde in
Deutschland, Atila Karabörklü, rechnet damit, dass die Türken die von
Präsident Erdogan angestrebte Verfassungsreform ablehnen. Er sagte am
Montag im rbb-Inforadio:

„Mein persönlicher Eindruck ist, dass es zu einem Nein kommt. In
den Umfragen äußern sich viele Menschen nicht mutig und halten sich
zurück, weil sie Angst haben und der Druck enorm ist. Deswegen sind
die Umfragen aus meiner Sicht nicht so zuverlässig.“

Was die Stimmen der Türken in Deutschland angeht, rechnet
Karabörklü damit, dass Befürworter und Gegner etwa gleichauf liegen –
„vielleicht mit ein bisschen mehr für Ja.“

Die Wahlbeteiligung in Deutschland sei deutlich höher gewesen als
letztes Mal: „Bei den letzten Wahlen 2015 lag die Wahlbeteiligung bei
etwa 40 Prozent. Dieses Mal scheint es so, dass wir 50 Prozent
erreichen werden.“

Das Referendum findet am kommenden Sonntag statt. Bis gestern
konnten türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimme abgeben.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
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