WDR Aktuelle Stunde: Innenminister Jäger lehnt Rücktritt ab – In einigen Wochen „Lage besser im Griff“

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Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger
(SPD) hat in der Aktuellen Stunde (18.50 bis 19.30 Uhr) im WDR
Fernsehen einen Rücktritt wegen der Vorfälle in NRW-Flüchtlingsheimen
abgelehnt. Jäger sagte auf die Frage nach persönlichen Konsequenzen
aus den Übergriffen gegen Flüchtlinge: „Es geht doch nicht um mich
persönlich, es geht um viele Flüchtlinge, die nach
Nordrhein-Westfalen kommen und denen wir eine sichere Unterkunft
bieten müssen.“

Der Minister verwies in dem Interview darauf, dass 65.000 Menschen
in seinem Zuständigkeitsbereich gute Arbeit machten. „Ich übernehme
für jeden Fehler dieser 65.000 Menschen nicht die Verantwortung,
sondern ich habe diese Verantwortung. Und wenn ich nicht mehr in der
Lage wäre, Dinge voranzutreiben und Versäumnisse abzustellen, dann
würde ich als erstes meinen Hut nehmen.“ Auch andere Bundesländer
hätten Probleme, so Jäger weiter. Er sei sich aber ziemlich sicher,
dass Nordrhein-Westfalen in einigen Wochen die Lage besser im Griff
habe.

Am Vormittag war Jäger in einer streckenweise scharf geführten
Debatte im nordrhein-westfälischen Landtag von Oppositionspolitikern
ein Rücktritt nahegelegt worden.

Mit Quellenabgabe „Aktuelle Stunde“ (WDR) ab sofort zur
Veröffentlichung frei.

Pressekontakt:
Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
0211 8900 506 presse.duesseldorf@wdr.de

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