WELT-Emnid-Umfrage: Mehrheit hält deutsche Bemühungen zum Klimaschutz für unzureichend und fordert neue Vorreiterrolle / Aber: Mehrheit lehnt Stichtag zum Verbot von Verbrennungsmotoren ab

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Die UN-Klimakonferenz nähert sich dem Ende – und
ein echter Durchbruch bei der Reduzierung der Erderwärmung ist noch
nicht in Sicht. Auch Deutschland ist in Kattowitz bislang nicht als
Vorreiter beim Klimaschutz aufgefallen.

In einer repräsentativen WELT-Emnid-Umfrage denken 69 Prozent der
Befragten, die Bundesregierung tue zu wenig für den Klimaschutz. Nur
16 Prozent der Deutschen finden, die Regierung schütze das Klima im
richtigen Maß und 6 Prozent halten die Anstrengungen für den
Klimaschutz sogar für zu ambitioniert.

75 Prozent der Befragten fordern eine Rückkehr zur einstigen
deutschen Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz – selbst dann, wenn
andere Staaten nicht mitziehen. Nur 21 Prozent lehnen ein solches
deutsches Engagement ab.

Auch wenn den Deutschen der Klimaschutz ein großes Anliegen ist –
den Umstieg auf Elektro-Autos wollen sie nicht übers Knie brechen:
Einen Stichtag für das Verbot von Verbrennungsmotoren in Deutschland
befürworten zum jetzigen Zeitpunkt nur 27 Prozent der Befragten. 65
Prozent der Deutschen lehnen einen klar terminierten Umstieg auf
E-Autos ab.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle WELT/Emnid.

Feldzeit: 12.12.2018
Befragte: ca. 1.000

Pressekontakt:
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presseteam@welt.de
www.presse.welt.de

Original-Content von: WELT, übermittelt durch news aktuell

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