WELT-Emnid-Umfrage zum Wohngipfel: Mehrheit glaubt nicht, dass die Bundesregierung Mietsteigerungen verhindern kann / Mehrheit plant keine Anschaffung einer Immobilie

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Steigende Mieten, fehlende Baugrundstücke – nicht
nur in den Großstädten ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Beim
Wohngipfel der Bundesregierung sollen Lösungen gefunden werden.

In einer repräsentativen WELT-Emnid-Umfrage glauben nur 26 Prozent
der Befragten, dass die Bunderegierung einen weiteren Anstieg der
Mieten verhindern kann. 69 Prozent der Deutschen glauben, die Politik
werde gegen steigende Mieten nichts ausrichten können.

Durch privaten Wohnungsbau wird sich die Krise wohl mittelfristig
kaum lösen lassen: Die Anschaffung einer eigenen Immobilie planen nur
15 Prozent der Deutschen – davon 12 Prozent zur Eigennutzung und 3
Prozent als Investition.

Die meisten Deutschen wollen oder können derzeit keine Immobilie
kaufen: 18 Prozent der Befragten wollen keine Immobilie kaufen, weil
sie die Preise derzeit für viel zu hoch halten. Für 39 Prozent der
Deutschen stellt sich die Frage nach einer eigenen Immobilie gar
nicht erst: Sie können sich nach eigener Einschätzung aus
finanziellen Gründen weder Haus noch Wohnung leisten.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle WELT/Emnid.

Feldzeit: 19.9.2018
Befragte: ca. 1.000

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