Weser-Kurier:Über die Elterngeldstelle in Bremen schreibt Kristin Hermann:

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Eine Bremer Behörde ist überlastet. Ein Déjà-vu für
jeden, der diese Worte liest. So oft wurden sie in den vergangenen
Wochen und Monaten geschrieben. Sie scheinen mittlerweile auf nahezu
jede Bremer Verwaltungseinheit zuzutreffen. Dieses Mal geht es erneut
um die Elterngeldstelle. Wieder stauen sich Anträge, 2700 in diesem
Fall. Wieder versprechen die Behörden, schnell Abhilfe zu schaffen
und Personal einzustellen. Doch „schnell“ ist ein Begriff, den die
hiesige Führungsspitze gerne überstrapaziert. Die Mühlen im Bremer
Verwaltungsapparat mahlen langsam. Die Bürger fühlen sich schon
längst nicht mehr ernst genommen. Die Stadt hat ein
Vertrauensproblem. Wenn Eltern 16 Wochen auf Geld warten müssen, das
ihnen rechtlich zusteht, dann ist es überfällig, dass sich die
Behörden etwas einfallen lassen müssen. Aber bloß keine Floskeln
mehr. Und seien es unkonventionelle Herangehensweisen, wie im
Standesamt. Dort wurde zeitweise am Wochenende gearbeitet, um
Rückstände zu beseitigen. Ansonsten ist die Kluft von zwölf Wochen,
die zwischen dem eigenen Anspruch der Behörde und der Wirklichkeit
liegen, kaum zu überbrücken.

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