„Wir sind alle Tiere!“: Kai Wiesinger wird zum Schimpansen / Neue PETA-Kampagne „Menschenaffen raus aus Zoos“ (FOTO)

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Lebensecht und detailliert: Der bekannte Schauspieler Kai
Wiesinger zeigt sich jetzt in einem neuen PETA-Motiv halb als Mensch,
halb als Schimpanse. Das Morphing entstand durch aufwändige
Bildbearbeitung und transportiert beeindruckend klar die eindeutige
Botschaft: „Wir sind alle Tiere!“ In Szene gesetzt hat das Bild die
Starfotografin GABO, die PETA seit vielen Jahren honorarfrei
unterstützt. Menschenaffen fühlen und leiden wie wir Menschen. Sind
sie eingesperrt, entwickeln die hochsozialen und intelligenten Tiere
häufig Depressionen, Angstzustände und Verhaltensstörungen. Im Rahmen
der neuen PETA-Kampagne „Menschenaffen raus aus Zoos“ gibt Kai
Wiesinger den Tieren damit eine Stimme. Er fordert gemeinsam mit der
Tierschutzorganisation ein generelles Zucht- und Importverbot für
Menschenaffen, um die Gefangenschaft in Zukunft zu beenden.

„Es ist total absurd, dass eine Glasscheibe im Zoo oder ein Gitter
uns [die Menschen und die Affen] so deutlich voneinander trennt, wo
wir uns in Wahrheit so ähnlich sind. Mit dieser Kampagne weisen wir
darauf hin, wie arrogant es ist, wie wir uns Tieren gegenüber
verhalten und dass wir davon ausgehen, das Recht zu haben, über ein
Tierleben zu bestimmen“, so Wiesinger.

Kai Wiesinger feiert derzeit große Erfolge mit seiner Amazon Serie
„Der Lack ist ab“, die seit Anfang des Jahres in der fünften Staffel
bei Amazon Prime läuft. Wiesinger fungiert hier als Schauspieler,
Drehbuchautor und Regisseur. Er lebt mit seiner Frau, der
Schauspielerin Bettina Zimmermann, und Kindern in Berlin.

Unsere nächsten Verwandten leiden in Gefangenschaft

Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans sind dem Menschen derart
ähnlich, dass sie renommierten Primatologen wie Professor Dr. Volker
Sommer zufolge die Ausweglosigkeit ihrer Situation in Gefangenschaft
erkennen und dabei Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erleben [1].
Durch den eintönigen Zoo-Alltag entwickeln viele Menschenaffen
Verhaltensstörungen. Ihr psychisches Leiden äußert sich durch
Selbstverstümmelung, extreme Zurückgezogenheit, permanentes Hin- und
Herschaukeln des Oberkörpers bis hin zum Verzehr der eigenen
Exkremente. Zum Teil verabreichen Zoos den Tieren sogar
Psychopharmaka, damit sie ihre lebenslange Gefangenschaft überhaupt
aushalten.

Das Erbgut von Gorillas, Bonobos und Menschen ist zu etwa 98
Prozent identisch. Menschenaffen sind in den Wäldern Afrikas und
Asiens zu Hause. Dort sind die hochsozialen Tiere ständig beschäftigt
und bewegen sich in einem von vielen Eindrücken geprägten, diversen
Umfeld. Die Haltungsbedingungen im Zoo können ihre Bedürfnisse an
Lebensraum und Sozialverhalten nicht ansatzweise erfüllen.

PETA plädiert für echten Artenschutz

Während Gerichte in den USA und Argentinien Menschenaffen bereits
gewisse Grundrechte zugesprochen haben, werden die sensiblen Tiere in
Deutschland immer noch zur „Unterhaltung“ der Zoobesucher in enge,
karge Gehege gesperrt. Langfristig erfolgreiche Auswilderungen können
Zoos ohnehin kaum vorweisen. Verhaltensweisen, die für ein Überleben
in der Natur unverzichtbar sind, können in Gefangenschaft kaum
erlernt werden. Während meist Millionen Steuergelder in
Zuchtprogramme und kostenintensive Bauprojekte der Zoos fließen, um
einige wenige Tiere auszustellen, fehlen für Artenschutzprogramme,
die bedrohte Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum erhalten,
dringend benötigte Mittel. In Zoo-Gefangenschaft vor dem Aussterben
bewahrt zu werden, nützt keinem Tier.

[1] Goldner, Colin (2014): Lebenslänglich hinter Gittern. Alibri
Verlag, Aschaffenburg. (S. 218)

Weitere Informationen:
www.PETA.de/Kai-Wiesinger
www.PETA.de/Menschenaffen
www.PETA.de/Zoo
www.PETA.de/Zooirrtuemer

Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Original-Content von: PETA Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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