Zum Gedenken an die Ermordung der Sinti und Roma in Auschwitz: Veranstaltung in der Gedenkstätte Ahlem

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Im März 1943 wurden auf Befehl von Heinrich Himmler, Leiter des Reichssicherheitshauptamtes, über 20.000 Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Mit dem „Auschwitz-Erlass“ begann die Endphase des systematischen, rassistischen Völkermords an den Sinti und Roma.
Die meisten der insgesamt 23.000 Insassen des „Zigeunerlagers“ starben an Hunger, Krankheiten, Misshandlungen und medizinischen Experimenten. Von den erfassten, insgesamt rund 40.000 deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden über 25.000 ermordet. Insgesamt fielen geschätzte 220.000 bis 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer.
Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover erinnern am Donnerstag, 3. März 2011, 15.00 Uhr, Raum EFB, Geschäftsbereich Gartenbau der Lehr- und Versuchsanstalt Ahlem, Heisterbergallee 12, Hannover-Ahlem, in einer gemeinsamen Veranstaltung an die ermordeten Sinti und Roma.
Im Mittelpunkt der Gedenkstunde, an der die Stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde und Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch teilnehmen, steht das Schicksal des hannoverschen Sinto Werner Fahrenholz. Seine von Shaun Hermel aufgezeichnete Lebensgeschichte ist jetzt in der Schriftenreihe der Gedenkstätte Ahlem erschienen. Der Titel: „Die Diskriminierung hört nie auf“.

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