Die NRW-Landesregierung wird im neuen Jahr
erstmals zu einem „Heimatkongress“ einladen. Am 17. März 2018 sollen
in Münster Vertreter der drei großen nordrhein-westfälischen
Heimatverbände sowie der NRW-Stiftung beraten, wie die Menschen für
ihre Heimat begeistert werden können. „Der Heimatkongress in Münster
ist insbesondere eine Einladung an Ehrenamtliche in
Nordrhein-Westfalen, ihre Ideen zum Thema Heimat einzubringen. Wir
wollen die Anregungen aufgreifen und umsetzen, denn Heimat kann nicht
von oben verordnet werden, sondern muss von den Menschen ausgehen“,
sagte Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau
und Gleichstellung, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(Mittwochsausgaben). Diese Konferenz sei auch Ausdruck der
Wertschätzung für die Aktiven. In Münster soll es unter anderem darum
gehen, wie Kinder und Jugendliche Heimatliebe entdecken, wie Städte
und Dörfer Identität stiften und wie Smartphones zur „Quelle von
Heimat“ werden können. Für 2019 plant die Regierung eine spezielle
„Heimat-App“ für Smartphones. An der Konferenz nehmen neben der
NRW-Stiftung der Westfälische Heimatbund, der Rheinische Verein für
Denkmalpflege und Landschaftsschutz sowie der Lippische Heimatbund
teil.
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