+ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18 Uhr + / Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, mit Sperrfristvermerk veröffentlichen / ARD-Vorwahlbefragung Rheinland-Pfalz: SPD stärkste Kraft

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In zehn Tagen wird in Rheinland-Pfalz gewählt. Müssten die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes bereits am kommenden Sonntag über die Zusammensetzung ihres Landtages entscheiden, käme die SPD aktuell auf 30 Prozent (+/- 0 Prozentpunkte im Vergleich zum Rheinland-Pfalz-Trend am 25. Februar 2021; Landtagswahl 2016: 36,2 Prozent). Die CDU käme auf 28 Prozent (- 3 im Vgl. zur Vorwoche; Landtagswahl 2016: 31,8 Prozent). Die AfD käme auf 9 Prozent (+/-0 im Vgl. zur Vorwoche; Landtagswahl 2016: 12,6 Prozent) und läge gleichauf mit der FDP (+2 im Vgl. zur Vorwoche; Landtagswahl 2016: 6,2 Prozent). Die Grünen wären mit 12 Prozent drittstärkste Kraft im Landtag (+/- 0 im Vgl. zur Vorwoche; Landtagswahl 2016: 5,3 Prozent). Die Linke läge bei 3 Prozent (+/- 0 im Vgl. zur Vorwoche; Landtagswahl 2021: 2,8 Prozent), die Freien Wähler bei 5 Prozent (+1 im Vgl. zur Vorwoche; Landtagswahl 2021: 2,2 Prozent). Für den Rheinland-PfalzTrend im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.186 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz befragt.

Bei dieser Umfrage handelt es sich ausdrücklich um keine Prognose, sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche. Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Mit der politischen Arbeit von Malu Dreyer sind aktuell 61 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden; 33 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. Die Arbeit des CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf findet bei 31 Prozent Zustimmung; 32 Prozent bewerten ihn eher kritisch. Danach gefragt, wen die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz wählen würden, wenn sie den/die Ministerpräsidenten/in ihres Landes direkt wählen könnten, würden sich 53 Prozent der Befragten für die amtierende Ministerpräsidentin Malu Dreyer entscheiden (- 3 Prozentpunkte im Vgl. zur Vorwoche). 29 Prozent würden sich für Christian Baldauf von der CDU entscheiden (+1 im Vgl. zur Vorwoche).

Aktuell sind 56 Prozent der Befragten in Rheinland-Pfalz mit der Arbeit ihrer Landesregierung zufrieden bzw. sehr zufrieden (+/-0 Prozentpunkte im Vgl. zur Vorwoche), 41 Prozent sind damit aktuell weniger bzw. gar nicht zufrieden (-1).

44 Prozent (-1) wollen, dass die nächste Landesregierung von der SPD geführt wird, während 34 Prozent (-4) sich wünschen, dass die CDU eine künftige Landesregierung in dem Bundesland führen sollte.

Befragungsdaten

– Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Rheinland-Pfalz:
– Fallzahl: 1.186 Befragte
– Erhebungszeitraum: 01.03.2021 bis 03.03.2021
– Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
– Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%
– Die Fragen im Wortlaut:
– Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Rheinland-Pfalz Landtagswahl wäre?
– Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Landesregierung in Rheinland-Pfalz?
– Jetzt geht es darum, wie zufrieden Sie mit einigen Politikerinnen und Politikern sind. Sind Sie mit der politischen Arbeit von (…) sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden, gar nicht zufrieden oder kennen Sie sie/ihn nicht?
– Wenn man die Ministerpräsidentin oder den Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz direkt wählen könnte, für wen würden Sie sich entscheiden? Eher für Malu Dreyer oder eher für Christian Baldauf?
– Wenn es nach Ihnen ginge, sollte die nächste Landesregierung eher von der SPD geführt sein oder sollte sie eher von der CDU geführt sein?

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