Bauernverband: Lebensmittel dürfen nicht verramscht werden

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Bauernverband: Lebensmittel dürfen nicht verramscht werden

Rukwied bietet Handel Gespräche über Standards an

Osnabrück. Anlässlich des Treffens von Bundeskanzlerin Merkel mit
Spitzenvertretern der Lebensmitteleinzelhandelskonzerne an diesem Montag
forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, den
Handel auf, die Verbraucher für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln zu
sensibilisieren. “Lebensmittel dürfen nicht zu Schnäppchenpreisen verramscht
werden. Auch der Handel muss seinen Teil dazu beitragen, dem Verbraucher zu
verdeutlichen, dass höhere Standards im Stall oder auf dem Feld einen höheren
Preis erfordern”, teilte Ruckwied auf Anfrage gegenüber der Neuen Osnabrücker
Zeitung (NOZ) mit. Werbung mit Dauerniedrigpreisen bewirke das Gegenteil.

Bauernpräsident Rukwied bot gegenüber der NOZ dem Handel an, gemeinsam Standards
zu erarbeiten: “Landwirtschaft und Lebensmittelhandel müssen zusammenarbeiten.
Wir sind gesprächsbereit, um Standards zu erarbeiten und auf den Weg zu bringen,
die beiden Seiten nutzen und dem Verbraucher Mehrwert bringen.”

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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