BERLINER MORGENPOST: Ein Erfolg für Berlin / Kommentar von Christine Richter zu Medizinforschung in Berlin

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Kurzform: Für die Gesundheitswirtschaft, die so
wichtig ist für den Standort Berlin, bedeutet der Beschluss einen
Meilenstein. In den vergangenen Jahren waren mit dem Berliner
Institut für Gesundheitsforschung (BIH) schon große Hoffnungen
verbunden, aber dann rumpelte es ganz schön. Zwischen dem Institut
und der Charité, aber auch in der Zusammenarbeit und Abgrenzung zum
Max-Delbrück-Centrum (MDC). Am Freitag wurde deshalb nun auch
beschlossen, die Strukturen etwas zu ändern und die Kooperation
klarer zu gestalten – neben der Finanzierung wichtige,
zukunftsweisende Punkte.

Der vollständige Kommentar: Es ist ein großartiger Tag für Berlin.
Da hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) völlig
recht, als er mit diesen Worten die Entscheidung der Bundes und aller
16 Bundesländer kommentierte, die bei einer gemeinsamen
Wissenschaftskonferenz am Freitag beschlossen haben, die Kooperation
zwischen der Charité und dem Berliner Institut für
Gesundheitsforschung (BIH) dauerhaft möglich zu machen. 75 Millionen
Euro – diese gewaltige Summe im Jahr zahlt der Bund nun ebenfalls
dauerhaft für dieses Projekt. Das ist wahrlich ein Grund zur Freude.
Das BIH soll nach dem Willen der Bundesregierung und der anderen
Länder in die Charité integriert werden – als dritte Säule neben der
Universitätsmedizin und der Krankenversorgung. Aber es soll dabei
auch seine Eigenständigkeit behalten, denn die ist für die
Spitzenforschung und das Ringen um renommierte Wissenschaftler und
Forschungsprojekte doch von großer Bedeutung. Berlin, nicht München
oder Heidelberg, wird nun zum deutschen Zentrum der
Gesundheitsforschung und Spitzenmedizin weiterentwickelt. Für die
Gesundheitswirtschaft, die so wichtig ist für den Standort Berlin,
bedeutet der Beschluss einen Meilenstein. In den vergangenen Jahren
waren mit dem BIH schon große Hoffnungen verbunden, aber dann
rumpelte es ganz schön. Zwischen dem Institut und der Charité, aber
auch in der Zusammenarbeit und Abgrenzung zum Max-Delbrück-Centrum
(MDC). Am Freitag wurde deshalb nun auch beschlossen, die Strukturen
etwas zu ändern und die Kooperation klarer zu gestalten – neben der
Finanzierung wichtige, zukunftsweisende Punkte. Der Regierende
Bürgermeister Michael Müller ist im rot-rot-grünen Senat auch für die
Wissenschaft und Forschung zuständig. Er hat beim BIH alles richtig
gemacht. Daraus kann nun Großes entstehen – für Berlin.

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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