BERLINER MORGENPOST: Hoffnung für den Alex – Kommentar von Ulrich Kraetzer zum Kampf der Polizei gegen die Kriminalität am Alexanderplatz

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Manchmal hat man den Eindruck, dass Politik nichts
bewirken kann. In Berlin gilt das allemal. Nehmen wir den
Alexanderplatz. Völlig zu Recht klagen Bürger und Politiker seit
Jahren, dass es mit den vielen Straftaten dort so nicht weitergehen
könne. Doch passiert war lange nichts. Zumindest nichts, was den
Zustand verbessert hätte.

Dann, vor genau einem Jahr, setzte die Polizei auf Veranlassung
von Innensenator Andreas Geisel (SPD) eine eigene Ermittlungsgruppe
für den Alexanderplatz ein. Rund um die Uhr sind nun jeweils sechs
Beamte am Alex unterwegs.

Und siehe da: Die Zahl der Straftaten ist gesunken. Der anhaltende
Erfolg der Maßnahme muss sich angesichts des bisher noch kurzen
Vergleichszeitraums zwar noch erweisen. Dass es weniger Straftaten
gibt, wenn die Polizei aktiver ist – und zwar auf Dauer -, erscheint
allerdings plausibel.

Man darf also hoffen, dass sich der Trend verstetigt – und das ist
aus gleich zwei Gründen eine gute Nachricht: Erstens können sich die
Berliner am Alex wieder wohler fühlen. Und zweitens kann die
Erkenntnis, dass Politik zwar kompliziert ist, aber eben doch
positive Veränderungen bewirken kann, dem schwindenden Glauben, dass
Politik eben doch Probleme lösen kann, neues Leben einhauchen.

Pressekontakt:
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Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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