Bernhard Seidenath und Hermann Imhof: Bayern führt Landespflegegeld ein – 1000 Euro zusätzliche Unterstützung pro Jahr ist bundesweit einmalige Leistung

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Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat heute
das Bayerische Landespflegegeld auf den Weg gebracht. Künftig
unterstützt der Freistaat pflegebedürftige Menschen in Bayern ab
Pflegegrad 2 zusätzlich mit 1.000 Euro pro Jahr. „Das Thema Pflege
bewegt und berührt die Menschen. Mit dem Landespflegegeld schaffen
wir eine bundesweit einmalige Landesleistung“, sagt Bernhard
Seidenath, pflegepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion.
Hermann Imhof, Mitglied der CSU-Landtagsfraktion und
Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, ergänzt: „Wir
geben den Pflegebedürftigen damit die Möglichkeit, sich selbst oder
ihren pflegenden Angehörigen, Freunden und Helfern Gutes zu tun.“

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hatte das Landespflegegeld in
seiner Regierungserklärung im April angekündigt. Zum 1. September
wird es erstmals ausbezahlt. Der Freistaat stellt dafür rund 400
Millionen Euro jährlich bereit. „Uns ist wichtig, dass das
Landespflegegeld eine echte Zusatzleistung ist und nicht auf andere
Leistungen angerechnet wird“, sagt Seidenath. „Wir wollen das
Selbstbestimmungsrecht der pflegebedürftigen Menschen stärken –
zusätzlich zu den Leistungen der sozialen Pflegeversicherung, der
Sozialhilfe oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende.“

Das Landespflegegeld erhalten Pflegebedürftige, die ihren
Hauptwohnsitz in Bayern haben und mit mindestens Pflegegrad 2
eingestuft sind. Laut Imhof können Anträge bereits seit zwei Monaten
gestellt werden. Bislang hätten schon mehr als 100.000 Menschen das
neue Pflegegeld beantragt.

Kürzlich hat die CSU-Landtagsfraktion zudem ein 20 Anträge
umfassendes Paket eingebracht, um die Situation in der Pflege weiter
zu verbessern, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die
Pflegequalität zu stärken. „Die CSU sorgt nachhaltig und fortwährend
dafür, dass sich die Situation für die Pflegenden und für die
Angehörigen von pflegenden Angehörigen weiter verbessert“, so
Seidenath.

Pressekontakt:
Franz Stangl
Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2496
Telefax: 089/4126-69496
E-Mail : franz.stangl@csu-landtag.de

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Stellv. Pressesprecher
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