Brandenburg gewinnt 5G-Wettbewerb des Bundes: Mobiles Internet für Kampf gegen Waldbrände

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Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) freut sich über den Zuschlag des Bundes für Brandenburg zur Entwicklung eines standortunabhängigen 5G-Mobilfunknetzes, das der Steuerung von Drohnen und Löschrobotern im Kampf gegen Waldbrände dienen soll. Die WFBB hatte das Konsortium um die Stadt Trebbin, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt, den Flugplatz Schönhagen und die TH Wildau bei der Bildung des Konsortiums und der erfolgreichen Beantragung des Projektes „ALADIN“ unterstützt. Der Zuschlag erfolgt im Rahmen des 5x5G-Innovationswettbewerbes des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI).

„Das ist ein wichtiger Erfolg für Brandenburg – für die Waldbrandbekämpfung ebenso wie für Brandenburg als Innovationsstandort. Es hat sich in den letzten Jahren bei Großbränden gezeigt, wie wichtig eine funktionsfähige Kommunikation unter den Rettungskräften ist. Die Ergebnisse des Projektes sind deshalb über Brandenburg hinaus von hoher Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass das Brandenburger Konsortium zum Zug gekommen ist und werden die Akteure auch bei der Durchführung des Projekts weiter unterstützen“, sagte WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt.

Dem Konsortium gehören neben der Stadt Trebbin, der Freiwilligen Feuerwehr Trebbin, dem Flugplatz Schönhagen und der Technischen Hochschule Wildau das Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme Fokus, die Smart Mobile Labs AG München und die Unternehmen Tholeg Civil Protection Systems aus Welzow sowie Relo Consult GmbH aus Dreieich an. Die Initiative zur Gründung des Konsortiums wurde von der WFBB mit ihrem Clustermanagement Verkehr, Mobilität und Logistik nach dem 5G-Wettbewerbsaufruf des BMVI unterstützt.

Im nächsten Schritt werden die technologischen Elemente des Projektes zum künftigen Einsatz von Rettungskräften in Katastrophenfällen entwickelt, aufeinander abgestimmt und auf einem eigens dafür vorgesehenen Gelände am Flugplatz Schönhagen getestet.

„Wir sind überzeugt, mit diesem hochkarätigen Konsortium einen wichtigen Beitrag für die moderne Waldbrandbekämpfung unter der Verwendung von Drohnen und Löschrobotern in einer mobilen 5G-Umgebung zu leisten“, sind sich der Projektkoordinator und TH-Professor Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel und Dr.-Ing. Klaus-Jürgen Schwahn , Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft Schönhagen, sicher.

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