Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Gratis-ÖPNV in Paderborn

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Die Verkehrswende ist eine der größten Aufgaben der nächsten
Jahre. Dabei geht es wie immer ums Geld. Wer soll für die Kosten für den
ÖPNV-Ausbau aufkommen? Vielleicht die gebeutelten Kommunen, deren Haushalte
sowieso schon oftmals überfordert sind, das Alltagsgeschäft samt Erhalt und
weiteren Ausbau der Infrastruktur zu stemmen? Oder vielleicht der Bund, der mit
seiner schwarzen Haushalts-Null nicht nur Begeisterung provoziert?

Paderborn macht nun den Anfang – auf eigene Kosten: Busse und Bahn sollen
künftig gratis genutzt werden können. Die Einschränkung folgt sofort: erst mal
nur am ersten Samstag im Monat. Dieser Ansatz – so ehrenwert er ist – wirkt
mutlos und zu kurz gesprungen. Wenn die Bürger zunächst im Kalender nachschauen
müssen, welcher Samstag denn gerade ist, dann ist die erste Hürde für die
Akzeptanz des Angebots gesetzt. Für das Klima bleibt zudem zu hoffen, dass nicht
nur Radfahrer und Fußgänger künftig in den Bussen sitzen.

Kostenloses Busfahren ist aber nur eine Seite der Medaille: Es braucht bessere
Angebote und Anreize, um den Wagen stehen zu lassen – gerade im ländlich
strukturierten OWL.  Da ist noch viel zu tun. Und zwar mit
Mut.  

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/66306/4467566
OTS: Westfalen-Blatt

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