DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin: Nächste Bundesregierung

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+++ Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien: Donnerstag, 13. Mai 2021, 23:55 Uhr +++

Die Ergebnisse werden im ARD-Morgenmagazin am Freitag, 14. Mai 2021 ab 5:30 Uhr veröffentlicht.

Für Nachrichtenagenturen: Frei mit Übernahme des Sperrfristvermerks

Verwendung nur mit Quellenangabe –DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin–

Nächste Bundesregierung: 31 Prozent für ein Bündnis unter Unions-Führung, 21 Prozent für Grünen-geführte Koalition, 17 Prozent für SPD-geführtes Bündnis

Auf die Frage, wer die nächste Bundesregierung führen soll, stimmen 31 Prozent der Wahlberechtigten für die CDU/CSU. 21 Prozent wünschen sich die Grünen und 17 Prozent die SPD. Drei von zehn können oder wollen sich aktuell nicht zwischen den drei Optionen entscheiden.

Die Anhänger der Union (81 Prozent), SPD (80 Prozent) und Grünen (88 Prozent) setzen erwartungsgemäß auf die eigene Partei. 48 Prozent der FDP-Wähler präferieren ein von CDU/CSU geleitetes Bündnis. Die Anhänger der Linken wünschen sich eher eine SPD-Führung (33 Prozent), als eine Führung unter den Grünen (25 Prozent). Für die Mehrheit der AfD-Anhänger (57 Prozent) ist keine der drei Optionen wünschenswert.

Eine unionsgeführte Bundesregierung wird von der älteren Bevölkerung (36 Prozent der 65+Jährigen) häufiger bevorzugt als von den jüngeren Menschen (28 Prozent der 18-39-Jährigen). Umgekehrt favorisieren jüngere Wahlberechtigte (26 Prozent) stärker eine Bundesregierung unter Leitung der Grünen, als ältere Menschen (16 Prozent).

Zufriedenheit mit Corona-Krisenmanagement nimmt zu, Kritik überwiegt weiterhin

Seit Beginn des Jahres steht das Corona-Krisenmanagement der Politik deutlich in der Kritik. 65 Prozent der Wahlberechtigten sind unzufrieden damit, wie die Corona-Maßnahmen begründet und erklärt werden. (-7 Prozentpunkte zu April 2021). Zufrieden mit der Kommunikation der Politiker*innen sind 32 Prozent (+5 Prozentpunkte zu April).

Gut jeder Dritte (36 Prozent) äußert sich mittlerweile positiv zur Impfkampagne. Anfang April 2021 war es nur jeder Siebte (15 Prozent). 62 Prozent sind mit dem Impf-Management nicht zufrieden (-21 Prozentpunkte zu Anfang April 2021).

Die Bewertung der Impfkampagne hängt entscheidend vom Alter der Befragten ab. Bei den über 65-Jährigen stellt jede/r zweite (50 Prozent) der Impfkampagne ein positives Zeugnis aus, bei den unter 65-Jährigen sind es nur etwa drei von zehn.

Sonntagsfrage: Grüne weiterhin vor Union

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Grünen auf 25 Prozent der Wählerstimmen. Die Union aus CDU und CSU wäre mit 24 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 15 Prozent entscheiden, für die AfD 11 Prozent. Die Linke käme auf 7 Prozent der Stimmen, die FDP auf 12 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 39 Prozent der Stimmen.

Im Vergleich zum ARD-DeutschlandTrend vom 6. Mai 2021 gewinnen Union, SPD, FDP und Linke jeweils einen Prozentpunkt, die Grünen und die AfD verlieren jeweils einen Prozentpunkt.

Studieninformation

Der DeutschlandTrend ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden vom 10. bis 11. Mai 1.198 Wahlberechtigte in Deutschland (781 Telefoninterviews und 417 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.

Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 – 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden.

Die Fragen im Wortlaut:

1. Die nächste Bundestagswahl findet im September statt. Wenn es nach Ihnen ginge: Wer sollte die nächste Bundesregierung führen?
2. Wie zufrieden sind Sie mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung und der Bundesländer, wenn es um a) die Corona-Impfungen, b) die Begründung und die Erklärung der Corona-Maßnahmen durch die Politik geht?
3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?

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Pressekontakt:

WDR Kommunikation
Telefon: 0221 220 7100
Email: kommunikation@wdr.de

Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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