Duale Ausbildung in Deutschland: Gutes Image, aber schlechte Quote

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Das Image der betrieblichen Ausbildung schneidet im Vergleich mit
einer akademischen Laufbahn bei jungen Erwachsenen überraschend
positiv ab – jedoch wird Letztere trotzdem deutlich bevorzugt. Dies
zeigt der aktuelle McDonald–s Ausbildungsflash „Duale Ausbildung:
Gutes Image, schlechte Quote“, durchgeführt vom Institut für
Demoskopie Allensbach, das die betriebliche und akademische
Ausbildung aus Sicht junger Erwachsener zwischen 15 und 24 Jahren
untersucht hat. „Es wird höchste Zeit, offensiv die vielfältigen
Vorteile der beruflichen Ausbildung in den Vordergrund zu stellen“,
appelliert Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann von der Hertie
School of Governance angesichts der Ergebnisse an die Wirtschaft.
Grundsätzlich zeigte sich die junge Generation an der Schwelle zum
Berufsleben aber noch zuversichtlicher als im letzten Jahr. „Gründe
für den großen Optimismus unter den jungen Menschen aller sozialen
Schichten sind die weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung in
Deutschland und die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt
Prof. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie
Allensbach.

Betriebliche Ausbildung punktet bei Jugendlichen und Eltern

Mit einer dualen Ausbildung assoziierten die Unter-25-Jährigen vor
allem einen hohen Praxisbezug (88%), eine gute Vorbereitung auf das
Berufsleben (85%), gute Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz im
Anschluss an die Ausbildung (68%) sowie eine abwechslungsreiche
Tätigkeit und finanzielle Unabhängigkeit (je 61%).

Vor allem jene Aspekte, die den Jugendlichen bei einem Beruf
wichtig sind, sehen sie auch bei einer betrieblichen Ausbildung
gewährleistet. Beispielsweise bevorzugen 64% einen sicheren
Arbeitsplatz – 68% sprechen dieses Attribut ebenfalls der Ausbildung
zu.

Gleichzeitig geht aus der Datenanalyse hervor, dass das Image der
betrieblichen Ausbildung aus Sicht der Eltern als auch Jugendlichen
große Übereinstimmungen aufweist. Eltern, die als wichtigste Ratgeber
bei der Berufswahl agieren, attestieren der Ausbildung im Vergleich
mit der jüngeren Generation zwar eher ein gutes Ansehen, schreiben
dem Studium aber ebenfalls deutlich bessere Aufstiegs- (74%) und
Verdienstmöglichkeiten (73%) zu.

Trend zum Studium ohne Druck von außen

Wenig verwunderlich also, dass viele Schulabgänger aktuell einen
akademischen Ausbildungsweg bevorzugen, dem sie neben besseren
beruflichen Erfolgschancen auch ein höheres Ansehen zuschreiben.
Zudem wird das Studium als stärker im Trend liegend wahrgenommen.
Dabei entscheidet die junge Generation über ihren Ausbildungsweg ohne
Druck. Nur 20% der jungen Erwachsenen nehmen einen Druck zu studieren
wahr, und nur 11% der Gesamtbevölkerung glauben, dass es diesen Druck
gibt.

Optimismus bei der jungen Generation auch in den unteren sozialen
Schichten

Junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren sind noch
zuversichtlicher als 2013:

77% blicken optimistisch in ihre berufliche Zukunft und damit 6
Prozentpunkte mehr als 2013 (71%). Auszubildende sind besonders
positiv in Bezug auf ihre Zukunft gestimmt (86%). Ebenfalls gibt das
Thema soziale Mobilität Anlass zu Optimismus: 49% der unteren
Sozialschichten halten ihre Aufstiegschancen für gut oder sehr gut,
2013 waren es erst 40 Prozent.

Über den McDonald–s Ausbildungsflash

Die Flash-Befragung wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach
durchgeführt und stützt sich auf insgesamt 1.977 Interviews mit einem
repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 15 Jahren, darunter
515 Personen im Alter von 15 bis 24 Jahren. Die Interviews wurden im
Juli/August 2014 durchgeführt. Im Mittelpunkt der Untersuchung
standen Fragen nach der Einschätzung der eigenen Zukunftsperspektiven
und nach dem Stellenwert von betrieblicher Ausbildung und Studium.
Der McDonald–s Ausbildungsflash ist ein Update zur McDonald–s
Ausbildungsstudie 2013, die im letzten Jahr erstmals veröffentlicht
wurde. http://www.mcdonalds.de/web/presse/uber-uns/home

Pressekontakt:

McDonald–s Deutschland Inc.
Philipp Wachholz
Drygalski-Allee 51
81477 München
Tel.: 089 7 85 94 – 446
Fax: 089 7 85 94 – 479
E-Mail: presse@mcdonalds.de

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