Enderlein und Pisani-Ferry erarbeiten deutsch-französisches Reformpapier im Auftrag der Wirtschaftsminister

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Henrik Enderlein und Jean Pisani-Ferry, beide
Professoren an der Hertie School of Governance, sind von der
deutschen und der französische Regierung gebeten worden, Vorschläge
für Wirtschaftsreformen in beiden Ländern zu erarbeiten. Bis Mitte
November sollen sie den Wirtschaftsministern Sigmar Gabriel und
Emmanuel Macron eine Analyse vorlegen, die den Bedarf an
Strukturreformen und an öffentlichen Investitionen in Deutschland und
Frankreich identifiziert. Schließlich geht es auch um mögliche
gemeinsame Initiativen beider Länder, um den Wachstumsmotor in Europa
wieder anzuwerfen. Die beiden Ökonomen sollen Vorschläge und konkrete
Handlungsempfehlungen für einen Zeithorizont bis 2017 aussprechen.
„Als die zwei größten Volkswirtschaften in Europa tragen Frankreich
und Deutschland eine besondere Verantwortung für die rasche Erholung
und die Rückkehr Europas auf den Wachstumspfad“, heißt es zum
Hintergrund der Initiative aus den beiden Ministerien.

Prof. Dr. Henrik Enderlein ist Vize-Dekan und Professor für
politische Ökonomie an der Hertie School of Governance. Seit Januar
2014 ist er zudem Direktor des Jacques Delors Instituts – Berlin,
einer gemeinsamen Gründung der Hertie School und des Pariser Jacques
Delors Instituts Notre Europe. Nach dem Studium der Politik- und
Wirtschaftswissenschaften an der Sciences Po in Paris und der
Columbia University in New York promovierte er am Max-Planck-Institut
für Gesellschaftsforschung in Köln. Von 2001 bis 2003 war er als
Ökonom bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt
beschäftigt, ehe er 2003 Juniorprofessor für
Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin wurde.

Prof. Jean Pisani-Ferry ist Generalbeauftragter für politische
Planung der französischen Regierung und seit 2013 Professor für
Ökonomie und Public Management an der Hertie School. Pisani-Ferry
gehörte 2005 zu den Gründern des Brüsseler Think Tanks BRUEGEL. Seine
Karriere umfasst Positionen am französischen Institut für
internationale Wirtschaftsforschung, bei der Group of Economic Policy
Analysis und der Europäischen Kommission. Er lehrte an der
Universität Paris-Dauphine, Ecole Polytechnique und der Université
libre de Bruxelles. Zuletzt erschien von ihm „The Euro Crisis and its
Aftermath“ (Oxford University Press, 2014).

Die Hertie School of Governance ist eine staatlich anerkannte,
private Hochschule mit Sitz in Berlin. Ihr Ziel ist es, herausragend
qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben im öffentlichen
Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft
vorzubereiten. Mit interdisziplinärer Forschung will die Hertie
School zudem die Diskussion über moderne Staatlichkeit voranbringen
und den Austausch zwischen den Sektoren anregen. Die Hochschule wurde
Ende 2003 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet und wird
seither maßgeblich von ihr getragen.

Pressekontakt:
Regine Kreitz, Head of Communications, Tel.: 030 / 259 219 113, Fax:
030 / 259 219 444, E-Mail: pressoffice@hertie-school.org

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