Engagement der Johanniter im Bevölkerungsschutz ausgezeichnet / Ehrenamtliche Projekte unter den Gewinnern des Förderpreises „Helfende Hand“ (FOTO)

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Bei der Verleihung des Förderpreises „Helfende Hand“ sind am 3.
Dezember drei Projekte mit Johanniter-Beteiligung ausgezeichnet
worden. Im Berliner Kommunikationsmuseum überreichte der
Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für
Bau und Heimat, Stephan Mayer, MdB, die zum zehnten Mal ausgelobten
Förderungen für Ehrenamt im Bevölkerungsschutz in Höhe von insgesamt
40.000 Euro.

Dr. Frank-Jürgen Weise, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe,
zeigte sich beeindruckt von den vorgestellten Projekten: „Der
Förderpreis „Helfende Hand“ ist ein wichtiges Instrument, um den
Einsatz der vielen Ehrenamtlichen im Bevölkerungsschutz sichtbar zu
machen. Daher gratuliere ich nicht nur den diesjährigen Gewinnern,
sondern danke allen Aktiven, die sich tagtäglich im
Bevölkerungsschutz engagieren.“

Hubertus von Puttkamer, Mitglied des Bundesvorstandes der
Johanniter-Unfall-Hilfe, war in der diesjährigen Jury vertreten und
resümiert: „Das beeindruckendste Projekt lebt erst durch die
Menschen, die es verwirklichen. Daher verdient die Bereitschaft, sich
in der Freizeit im Bevölkerungsschutz einzusetzen, noch mehr
öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung.“

Aus mehr als 200 eingereichten Bewerbungen hatte die Jury 15
Projekte ausgewählt. In der Kategorie „Nachwuchsarbeit“ belegte die
Johanniter-Jugend zusammen mit sechs weiteren helfenden
Jugendverbänden in Thüringen mit ihren „H7 Blaulichtcamps“ den 2.
Platz. In einem dieses Jahr bereits zum zweiten Mal veranstalteten
Zeltlager konnten sich mehr als 100 Nachwuchshelfer verschiedener
Organisationen besser kennenlernen und in der Teamarbeit stärken.

In der Kategorie „Innovative Konzepte“ erreichte das Bündnis
„Gemeinsam für Münster“, das in den vergangenen Jahren bereits
mehrfach mit der „Helfenden Hand“ ausgezeichnet worden war, mit ihrem
Projekt „Geocaching trifft Erste Hilfe“ diesmal den 4. Platz. Um die
Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, hatten die vier großen
Hilfsorganisationen zum Tag der Ersten Hilfe ein Geocaching-Event mit
fünf Erste-Hilfe-Stationen im Stadtgebiet von Münster veranstaltet.

Gleich einen dreifachen Erfolg konnte in diesem Jahr die
Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen verbuchen,
ebenfalls mit Johanniter-Beteiligung. Bei den „Innovativen Konzepten“
schaffte sie es mit ihrem Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt!“ auf den
2. Platz. Durch die Schulung mit einfachen Maßnahmen und
Verhaltensregeln lernen dabei Helferinnen und Helfer, gefährliche
Auseinandersetzungen während ihrer Einsätze bereits im Vorfeld zu
vermeiden oder deeskalierend zu wirken. Durch einfache
Selbstverteidigungstechniken lernen sie auch, sich besser gegen
Übergriffe zu wehren.

Auch den Sonderpreis der „Helfenden Hand“, der in diesem Jahr
unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ stand, konnten die Augsburger
Hilfsorganisationen für sich entscheiden. Seit ihrer Gründung im Jahr
2008 hat die Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Slogan „Zusammen in die
Zukunft“ bereits unzählige Einsätze gemeinsam bewältigt. Am Ende
konnten sich die Augsburger mit 2.195 der rund 7.000 abgegebenen
Stimmen auch noch über den diesjährigen Publikumspreis freuen.

Die „Helfende Hand“

Die „Helfende Hand“ ist ein Förderpreis, den das Bundesministerium
des Innern, für Bau und Heimat jährlich vergibt. Der jeweilige
Bundesinnenminister zeichnet Ideen und Konzepte aus, die das
Interesse der Menschen für das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz wecken.
Zudem ehrt er Unternehmen, Einrichtungen und Personen, die den
ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
vorbildlich begleiten bzw. Unterstützer/-innen, die den
Bevölkerungsschutz in besonderer Weise fördern. Die Auszeichnung wird
seit 2009 jährlich verliehen.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 22.000
Beschäftigten, mehr als 37.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
und rund 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der größten
Hilfsorganisationen in Deutschland. Die Johanniter-Unfall-Hilfe
engagiert sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst,
Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken
Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität,
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen
Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe
im Ausland.

Pressekontakt:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Therese Raatz
Pressesprecherin
Tel: 030-26997-360
E-Mail: medien@johanniter.de

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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