Erschreckender Tabubruch – Forscher züchten Affenmenschenembryos

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„Menschliche Stammzellen dürfen nicht in Embryos von Primaten eingesetzt werden. Wir wollen keine lebenden Ersatzteillager. Diese Forschung verstößt gegen die Menschenwürde,“ empört sich der Bundesvorsitzende der ÖDP, Christian Rechholz. „Ich bin schockiert über diese Grenzüberschreitung, die Forscher in China und USA begangen haben.“

An der Kunming-Universität für Wissenschaft und Technik in Yunnan experimentiert man schon seit den 1970er Jahren mit Nagetieren, um früheste Entwicklungsprozesse bei Embryonen zu erforschen. Dort hat man jetzt Technologien gefunden, mit denen Affenembryos auch außerhalb von Körpern einige Tage überleben können. Bei der aktuellen Studie wurde den künstlich geschaffenen Affenembryos nach sechs Tagen 25 menschliche Stammzellen injiziert. Nach Angaben der Forscher geht es bei den Experimenten darum, die Prozesse früher menschlicher Entwicklung zu verstehen, sowie die Entstehung von Krankheiten. Außerdem sollen langfristig auf diese Art auch Zellen, Gewebe und Organe für die Transplantation geschaffen werden.

„Diese Ziele rechtfertigen nicht die Missachtung aller ethischen Grenzen. Wer Menschen und Affen kreuzt, vergeht sich an der Schöpfung. Diese Art der Forschung ist mit dem Weltbild der ÖDP nicht vereinbar,“ erklärt der Bundesvorsitzende Christian Rechholz.

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