Europa braucht die Ukraine, so der ehemalige Präsident Polens

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In rund 10 Jahren werde die EU den Beitritt der Ukraine zur
Europäischen Union in die Hand nehmen müssen, da sie auf den Zugang
zum ukrainischen Markt und auf Arbeitskräfte angewiesen sein werde.
Das sagte der ehemalige polnische Präsident Aleksander Kwasniewski in
einem Interview mit der Wprost, wie die Unian berichtet.

Der ehemalige Präsident Kwasniewski geht davon aus, dass die EU,
sollte sie jetzt einen Beitritt der Ukraine und der Türkei ablehnen,
diese in 10 Jahren um den Beitritt bitten müsse, da es keinen Sinn
ergeben würde, auf das Potenzial der beiden Länder zu verzichten.

„Europa braucht die Ukraine mit ihrem demographischen und
marktwirtschaftlichen Kapital, ebenso wie die Millionen an Ukrainern,
die derzeit in der EU und in Polen arbeiten“, erklärte Kwasniewski.

Die Regierung der Ukraine habe 2012 beachtliche Fortschritte
gemacht, um die Anforderungen für das Assoziierungsabkommen (AA) zu
erfüllen. Der Prozess war im März letzten Jahres in Gang gesetzt
worden. Ausserdem seien die ukrainischen Behörden, anders als die
russischen und weissrussischen Behörden, bereit, europäische Normen
einzuführen, bekräftigte er.

Ausserdem, fügte Kwasniewski hinzu, seien die ukrainischen
Oligarchen diejenigen, die am meisten am Beitritt der Ukraine zur EU
interessiert seien. Seiner Meinung nach wird die europäische
Integration der Ukraine dem Erhalt des Kapitals dienen und für
bessere Darlehenschancen sowie einen einfacheren Zugang zu
ausländischen Märkten sorgen. „Sie wollen ein Land mit dem Gesetz und
der Sicherheit des wirtschaftlichen Austauschs“, so der ehemalige
Präsident Polens

Die Ansicht, dass die Ukraine „für Europa als Quelle des
Wirtschaftswachstums und der Energiesicherheit sowie als Brücke zu
Russland von Bedeutung“ sei, hatte am 2. April 2013 auch der
ehemalige italienische Ministerpräsident und ehemalige Präsident der
Europäischen Kommission Romano Prodi in seinem Artikel für den
Christian Science Monitor zum Ausdruck gebracht.

Der italienische Politiker erinnerte daran, dass die
Unterzeichnung des AA mit der Ukraine den bilateralen Handel und das
Reisen vereinfachen, den europäischen Produkten einen grossen neuen
Markt bieten, Europa neue Arbeitskräfte bringen, die
Energiesicherheit Europas erhöhen (die Ukraine besitzt 1,2 Billionen
Kubikmeter Schiefergas) und ausserdem die Sicherheitsinteressen des
Westens verbessern werde.

Des Weiteren würden auf diese Weise „antidemokratische Einflüsse
vermieden“, ebenso wie es auch in Ungarn der Fall gewesen sei. Er
erinnerte daran, dass die Zustände in einigen der Mitgliedsstaaten
zum Zeitpunkt ihres Beitritts 2004 schlechter gewesen seien als die
der Ukraine heute.

Pressekontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie bei Maria Ivanova
+380443324784 news@wnu-ukraine.com, Projektmanagerin bei Worldwide
News
Ukraine.

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