FT: Flensburger Tageblatt

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In vertraulichen Runden – so der Leiter des
Hauptstadtbüros der „Bild“-Zeitung, Nikolaus Blome, soll Angela
Merkel gesagt haben, dass sie zehn Jahre für die „maximale Stehzeit“
als Kanzlerin hält. Da sie 2005 ins Amt kam, hätte der Buchautor das
Merkel-Rücktrittsjahr messerscharf errechnet. Für eine Schlagzeile
reicht diese schlichte Arithmetik, nicht aber für reale Politik.
Kann es sein, dass die Regierungschefin nicht nur den eigenen Weg
im Blick hat, sondern sich auch in der Pflicht sieht? Das klingt
altmodisch, aber es soll noch solchen Verantwortungsethos geben.
Merkel werde im Falle eines Wahlsieges für die komplette
Legislaturperiode zur Verfügung stehen, betonte Regierungssprecher
Steffen Seibert. Auch das muss nichts heißen. Bild und Blome wird es
eh– egal sein; Hauptsache, das Buch findet Abnehmer. Zur Abwechslung
könnte ein anderer Autor ein Buch über den SPD-Kanzlerkandidaten
herausbringen. Um den Verkauf anzukurbeln, sollte er in einer
Talkrunde erklären, er habe Hinweise, dass Steinbrück nach einem
Wahlsieg im September nur zwei Jahre im Kanzleramt bleibt, weil er
dann auf einen Vorstandsposten bei einer Schweizer Großbank hofft.
Wetten, dass sich das verkauft?

Pressekontakt:
Flensburger Tageblatt
Stephan Richter
Telefon: 0461 808-0
redaktion@shz.de

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