G20 Auftakt: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren mit Ballon unmittelbarüber dem Tagungsort Protestballon am Fernsehturm fordert Maßnahmen zum Schutz des Planeten

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7. 7. 2017 – Über dem Tagungsort des G20-Gipfels
fordern Greenpeace-Aktivisten heute auf einem fünf Meter großen
Weltkugel: „Planet Earth First“. Der Protestballon hat sich
ferngesteuert an der Unterseite des Fernsehturms auf dem Messegelände
aufgeblasen. Dort startet heute unter massiven
Sicherheitsvorkehrungen das Gipfeltreffen der G20-Chefs. „Dieser
Gipfel mit all seinen Kosten, Einschränkungen und Zumutungen ist nur
zu rechtfertigen, wenn er konkrete Maßnahmen zum Schutz unseres
Planeten beschließt“, sagt Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters.
„Die G20 sind die Hauptverursacher der Klimakrise, sie müssen nun
auch dabei vorangehen, sie zu lösen. Für Kanzlerin Angela Merkel als
G20-Vorsitzende heißt das, den bislang verschleppten Kohleausstieg
endlich zu gestalten.“ Der Hamburger Fernsehturm ist seit 2001
gesperrt. Während des G20-Treffens dient er als Einsatzzentrale der
Polizei.

Die G20 verursacht mehr als 80 Prozent der globalen Treibhausgase.
Mit den bisherigen Zusagen der Staaten zum Senken der CO2-Emissionen,
lassen sich die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht erreichen.
Dort hatte auch die G20 Ende 2015 beschlossen, den Temperaturanstieg
deutlich unter 2 Grad zu stabilisieren. Ohne zusätzliche Maßnahmen
steigen die globalen Temperaturen aber um 3 bis 4 Grad – mit
katastrophalen Auswirkungen für Millionen von Menschen.

Nach US-Präsident Donald Trumps Ankündigung, aus dem Pariser
Abkommen auszutreten, haben mit Frankreich, Indien und Südkorea drei
G20-Mitglieder angekündigt, über ihre bisherigen Zusagen im
Klimaschutz hinaus zu gehen. Deutschland hingegen läuft wegen eines
anhaltend hohen Kohleanteils am Strommix weiterhin Gefahr, seine
Klimaziele deutlich zu verpassen.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Anike Peters, Tel.
0171-8780839 oder Pressesprecherin Simone Miller, Tel. 0171-8706647.
Fotos: Tel. 040-30618-376 oder photo@greenpeace.de.
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Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell

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