Gesunde Einstellung zum Job / Aktueller Blue-Collar-Kompass: Vor allem junge Nichtakademiker wünschen sich mehr gesundheitliche Zusatzleistungen

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Arbeitgeber, die die Gesundheit ihrer Mitarbeiter
fördern, wirken attraktiver auf Kandidaten als andere. Das ist ein
Ergebnis des aktuellen Blue-Collar-Kompass von mobileJob, für den der
Recruiting-Spezialist 1.000 nichtakademische Arbeitnehmer befragte.
Demnach kommen gerade einmal 31% der Befragten in den Genuss
gesundheitlicher Zusatzleistungen in ihrem Unternehmen. Die Bedürfnis
der Mitarbeiter ist indes deutlich höher. Denn 59% der
Nichtakademiker würden sich vornehmlich bei gesundheitsbewussten
Unternehmen bewerben. Besonders hoch im Kurs steht betriebliche
Gesundheitsvorsorge bei jungen Menschen. Fast zwei Drittel (65%) der
18 bis 29-Jährigen wünschen sich derartige Zusatzleistungen von ihrem
Arbeitgeber. Notwendig wären Lösungen in diesem Kontext allemal. Denn
35% der Nichtakademiker fühlen sich immer oder zumindest häufig im
Job gestresst, weitere 55% verspüren immerhin manchmal Stress auf
ihrer Arbeit.

Führungskräfte als bestimmende Stresstreiber

Die Ursachen für beruflich ausgelösten Stress bei Nichtakademikern
sind vielfältig. Stresstreiber Nummer 1 ist erhöhtes Arbeitsaufkommen
(46%). Hoher Termindruck wird von 36% als Ursache angegeben. Zudem
können Nichtakademiker mit Leistungsdruck schlecht umgehen. Bei gut
einem Drittel der Befragten löst dieser negative körperliche oder
psychische Begleiterscheinungen aus. Leistungsdruck wird aus Sicht
der Arbeitnehmer oft von Führungskräften ausgelöst – für 44% die
entscheidenden Stresstreiber im Beruf. Noch extremer sehen das junge
Mitarbeiter, von denen 54% ihre Vorgesetzten als Auslöser von
beruflichem Druck ausmachen. Immerhin 48% machen sich den Stress auf
der Arbeit selbst und sehen den eigenen Leistungsanspruch als Grund
für berufsbedingte Anspannung.

„Führungskräften kommt eine extrem wichtige Rolle zu, wenn es um
die Stressbewältigung am Arbeitsplatz geht. Arbeitgeber sollten ihr
Führungspersonal deshalb auch in dieser Hinsicht und nicht
ausschließlich fachlich schulen. Auch so legen sie einen wichtigen
Grundstein für den Erfolg. Denn zufriedene sowie ausgeglichene
Mitarbeiter sind am Ende deutlich produktiver als solche, die sich
gestresst fühlen und so fehleranfälliger werden“, so Steffen Manes,
Geschäftsführer von mobileJob.

Mehr als die Hälfte der Nichtakademiker kämpft mit berufsbedingten
Rückenschmerzen

Berufe im Blue-Collar-Umfeld sind oft mit körperlichen Tätigkeiten
verbunden. Das gilt für Pflegeberufe gleichermaßen wie für das
Handwerk, die industrielle Fertigung oder Jobs in der Logistik. Jeder
fünfte Nichtakademiker gelangt gemäß der mobileJob-Studie regelmäßig
(immer oder oft) an seine körperliche Grenzen. Nur 28% machen diese
Erfahrung nie. Hauptursache für die körperliche Belastungsgrenze ist
in den meisten Fällen die direkte Arbeitsumgebung. 51% der Befragten,
die schon einmal an ihre Belastungsgrenze gelangt sind, geben an,
dass Kälte, Hitze, Strahlung oder ähnliche Rahmenbedingungen ihrer
Arbeit verantwortlich für körperliche Strapazen seien. Bei immerhin
43% beinhaltet die spezifische Arbeit eine schmerzhafte Körperhaltung
und 56% klagen immer oder oft über Rückenprobleme, die sie sich im
Beruf zugezogen haben. Schon auf dem zweiten Platz dieses
schmerzhaften Rankings stehen psychische Erkrankungen (37%).

Zusatzkrankenversicherung und Zuschuss für Fitnessstudios stehen
hoch im Kurs

Sechs von zehn Nichtakademiker wünschen sich mehr gesundheitliche
Zusatzleistungen und halten sie für einen wichtigen Bewerbungsgrund.
Ganz vorne in ihrer Gunst liegt eine betriebliche
Zusatzkrankenversicherung, die 70% der Befragten gut oder notwendig
finden. Wunsch und Wirklichkeit weichen hier aber deutlich
voneinander ab. Denn gerade einmal 6% geben an, dass es ein solches
Angebot derzeit bei ihrem aktuellen Arbeitgeber gibt. Einen Zuschuss
für Fitnessstudios fänden 48% gut und 14% notwendig, während auch
hier aktuell gerade einmal 7% von einen derartigen Angebot ihres
Arbeitgebers profitieren. Ein ähnliches Bild ist bei präventiven
Gesundheitschecks erkennbar, die 20% für notwendig halten und weitere
36% gut fänden, während nur 19% in ihrem Unternehmen tatsächlich
davon profitieren.

„Unsere Studie zeigt: Unternehmen die Zusatzangebote für
betriebliche Gesundheitsvorsorge in ihre Arbeitgeberleistungen
aufnehmen, differenzieren sich positiv als Arbeitgeber. Wer diesem
Trend Rechnung trägt, Leistungen entwickelt und auf diese in seinen
Stellenanzeigen oder auf der Karrierewebseite verweist, hat es
leichter passende Kandidaten von sich zu überzeugen“, so Steffen
Manes.

Über die Studie

Für den Blue-Collar-Kompass 02/2019 befragte das
Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag von mobileJob 1.000
Arbeitnehmer mit nichtakademischem Hintergrund. Diese spezifische
Personengruppe wurde im Rahmen der Studie zu ihrer Einstellung
hinsichtlich betrieblicher Gesundheitsvorsorge und Stresssymptomen am
Arbeitsplatz befragt. Befragungszeitraum war Juni 2019. Ziel des
Blue-Collar-Kompass ist es, einen analytischen Blick auf die
Karriereperspektiven von Nichtakademikern zu werfen. Er erscheint
quartalsweise.

Über mobileJob.com

mobileJob ist der Recruiting-Spezialist für den Blue Collar
Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Jobbörsen-Kompass, einer Dauerumfrage von
Bewerbern und Arbeitgebern, die mittlerweile mehr als 40.000
Bewertungen ausweist, erreichte mobileJob.com in den Jahren 2017 und
2018 zum jeweiligen Stichtag in der Kategorie
„Spezialisten-Jobbörsen“ die jeweils beste Platzierung unter den
ausschließlich auf den Bereich Blue Collar spezialisierten Jobbörsen
(2018: Platz 3; 2017: Platz 6). Der mobileJob-Ansatz verändert den
konventionellen Bewerbungs- und Recruitingprozess nachhaltig. Dieser
kombiniert die direkte Kandidatenansprache ¸über soziale Kanäle, auf
denen Stellenanzeigen die höchste Sichtbarkeit erreichen, mit einer
von Zeit, Ort und Gerät unabhängigen Abwicklung des gesamten
Bewerbungsprozesses. Derzeit vertrauen bereits mehr als 3.500
Arbeitgeber auf mobileJob.com, wenn es darum geht passende
Mitarbeiter in Berufsfeldern wie Pflege, Logistik, Handel,
Gastronomie, Produktion, Industrie oder Call Center zu finden. Dabei
profitieren sie unter anderem von dem tiefgreifenden
Zielgruppen-Know-how, das mobileJob als Anbieter für den
nichtakademischen Kandidatenmarkt nicht zuletzt auch durch zahlreiche
Marktforschungsprojekte vorantreibt. Das Ziel: eine jederzeit
punktgenaue Ansprache qualifizierter Kandidaten, die immer genau
deren Erwartungshaltung zu Jobsuche und Berufsplanung bedient.

Pressekontakt:
Sascha Theisen
STAMMPLATZ Kommunikation
Tel. 0175/2453512
E-Mail: theisen@stammplatz-kommunikation.de

Original-Content von: mobilejob, übermittelt durch news aktuell

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