Guter Schlaf trotz Schichtarbeit

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Wer wegen Nacht- oder Schichtarbeit Probleme mit
dem Schlafen hat, sollte die Regeln der Schlafhygiene beachten.
Darauf weist die Zeitschrift „DGUV Arbeit und Gesundheit“ in ihrer
aktuellen Ausgabe hin.

Nacht- und Schichtarbeiter leiden häufig unter Schlafstörungen.
Denn für den Körper, die Psyche und das soziale Leben der Arbeitenden
sind Arbeitszeiten, die dem natürlichen Tagesrhythmus widersprechen,
eine Ausnahmesituation. Die Betroffenen selbst können sich helfen,
indem sie die „Regeln der Schlafhygiene“ einhalten. Dazu gehört zum
Beispiel der Verzicht auf schwere Mahlzeiten und anstrengenden Sport
direkt vor dem Schlafengehen. Störende Lichtquellen, Lärmgeräusche
und extreme Temperaturen im Schlafzimmer sollten beseitigt werden.
Zudem sollten Betroffene erst dann schlafen, wenn sie müde sind –
krampfhafte Einschlafversuche sind kontraproduktiv. „Wichtig ist
auch, dass Beschäftigte, die Schlafprobleme haben, zu ihrem
Betriebsarzt gehen und sich beraten lassen“, sagt Dr. Hiltraut
Paridon vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen
Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG).

Aber auch Arbeitgeber können Nacht- und Schichtarbeitern zu einem
besseren Schlaf verhelfen. Dazu gehört zunächst eine durchdachte
Planung der Schichtdienste. „Den betroffenen Beschäftigten sollte ein
gesundes Essensangebot zur Verfügung stehen“, so Paridon. Wenn jemand
Schichtarbeit überhaupt nicht verträgt, sollte es möglich sein, in
die Tagschicht zu wechseln. Denn nur ein ausgeschlafener Mitarbeiter
kann seine Arbeit sorgfältig verrichten.

Weitere Themen in der aktuellen „DGUV Arbeit & Gesundheit“ sind:

– Händehygiene in Gesundheitseinrichtungen
– Schulbesuch mit Versicherungsschutz
– Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle

„DGUV Arbeit & Gesundheit“ ist das Magazin für ein sicheres und
gesundes Berufsleben. Reportagen, Interviews und
Hintergrundinformationen bieten Wissenswertes zum Thema. „DGUV Arbeit
& Gesundheit“ erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von über
300.000 Exemplaren.

Pressekontakt:
Stefan Boltz
Pressestelle
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Tel.: 030-288763770
Mobil: 0174-179 56 82
Fax: 030-288763771

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