Heilbronner Stimme: Charlotte Knobloch fordert: Antisemitismus-Film zur besten Sendezeit imöffentlich-rechtlichen Fernsehen ausstrahlen

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Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des
Zentralrates der Juden, kritisiert die erneute Weigerung des
TV-Senders Arte, den Film „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf
Juden in Europa“ auszustrahlen. Knobloch sagte der „Heilbronner
Stimme“ (Mittwochausgabe): „Es wäre wichtig, dass diesen Film
möglichst viele Menschen sehen. Ich appelliere an die
Verantwortlichen, die Dokumentation zur besten Sendezeit im
öffentlich-rechtlichen Fernsehen auszustrahlen und einem breiten
Publikum zugänglich zu machen.“

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und
Oberbayern fügte hinzu: „Der Film legt den Finger in schmerzhafte
Wunden. Antisemitismus wird authentisch in all seinen neuen und alten
Erscheinungsformen und Ausprägungen als das abgebildet, was er ist:
Eine reale Erfahrung im Alltag jüdischer Menschen und eine wachsende
Bedrohung für die jüdische Zukunft auch und gerade in Europa.“

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