Jung/Nick: Zeitfenster für engere Zusammenarbeit mit Lateinamerika nutzen

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Fraktion will neue Impulse für Ausbau der
Kooperation setzen

Die Präsidentschaftskandidatin Chiles, Carolina Goic, besucht in
diesen Tagen die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die Fraktion will die
Beziehungen zu Lateinamerika mit neuen Impulsen stärken. Dazu eine
Erklärung des stellvertretenden Vorsitzenden der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Jung, und des zuständigen
Berichterstatters Andreas Nick.

Franz Josef Jung: „Lateinamerika ist als Partnerregion kulturell
sowie wirtschaftlich eng verbunden mit Deutschland und der EU. In der
EU und Lateinamerika leben über eine Milliarde Menschen, die
gemeinsam 40 Prozent des Weltsozialproduktes produzieren. Die Tendenz
der USA unter Donald Trump, sich gegenüber Mittelamerika
abzuschotten, wird früher oder später auch Südamerika betreffen.
Daher bietet sich für Europa und Deutschland ein gutes Zeitfenster,
die traditionell gute Zusammenarbeit mit Lateinamerika wieder
verstärkt in den Fokus zu nehmen.

Die historisch-kulturelle Verbundenheit Lateinamerikas und Europas
auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes bietet einen
zentralen Anknüpfungspunkt, bei der Bewältigung globaler
Herausforderungen produktiv und gleichgerichtet zusammenzuarbeiten.
Es gilt, einerseits die traditionelle Nähe zwischen Deutschland und
Lateinamerika zu vertiefen und sie andererseits zu nutzen, um einen
Beitrag zur Bewältigung der globalen Herausforderungen zu leisten. Im
Bemühen, Frieden, Freiheit und Sicherheit in der Welt zu stärken,
finden wir in Lateinamerika natürliche außenpolitische Partner.“

Andreas Nick: „In zahlreichen Ländern Lateinamerikas zeichnet sich
ein politischer Wandel ab, der sich positiv auf den gesamten
Kontinent auswirken könnte.

Zusätzlich verändert sich die geopolitische Lage für
Lateinamerika. Während das traditionell ambivalente Verhältnis der
Region zu den USA unter Präsident Trump neue Belastungen erfahren
könnte, gibt es substanzielle Bemühungen Chinas, seine Einflusssphäre
in der Region auszuweiten.

Für Deutschland und Europa bietet sich angesichts dieser
Veränderungen ein Fenster der Gelegenheit zur Revitalisierung der
partnerschaftlichen Beziehungen mit den Ländern Lateinamerikas –
sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.“

Hintergrund:

Unter dem Titel „Neue Impulse für eine vertiefte Zusammenarbeit“
hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der vergangenen Woche ein
Positionspapier zur Region Lateinamerikas verabschiedet. Darin werden
Schwerpunkte der bisherigen Kooperationen und zukünftige
Handlungsfelder aufgezeigt.

Darüber hinaus plant die CDU/CSU-Fraktion in der kommenden
Wahlperiode, einen Kongress zur Region Lateinamerika abzuhalten.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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