Kinderhilfswerk: Flüchtlingskinder sind ins Abseits geraten

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Kinderhilfswerk: Flüchtlingskinder sind ins Abseits geraten

Vizepräsidentin Lütkes fordert zum Weltflüchtlingstag gleichen Zugang zu Förderangeboten

Osnabrück. Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni, dass geflüchtete Kinder in Deutschland in der Corona-Pandemie stark vernachlässigt wurden. „Zu den großen Verlierern der Corona-Pandemie zählen gerade geflüchtete Kinder und Jugendliche. Geschlossene Schulen und Kitas haben bei ihnen vielfach dazu geführt, dass sie in ihrem Spracherwerb und auch schulisch weit zurückgeworfen wurden“, sagte Vizepräsidentin Anne Lütkes der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Homeschooling ohne Hilfe der Eltern, oftmals ohne ausreichende Hard- und Software sowie Internetzugang in einer Gemeinschaftsunterkunft funktioniere nicht. „In den politischen Diskussionen um Schul- und Kitaöffnungen sind Flüchtlingskinder und ihre Familien aber konsequent ausgeblendet worden. Sie wurden vielfach einfach ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte Lütkes. Mit der zunehmenden Normalisierung des Alltags müsse nun ein gleicher Zugang für alle Kinder zu Unterstützungs- und Förderangeboten ermöglicht werden.

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