Kinderrechte im Fokus: KfW und Burkina Faso weiten Zusammenarbeit aus

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– 6 Mio. EUR zum Schutz von Kinderrechten bereitgestellt
– Maßnahmen stärken rechtliche, institutionelle, sozioökonomische und
kulturelle Rahmenbedingungen
– Neue Projektphase widmet sich insbesondere Berufsbildung und
Existenzgründungen

Die KfW und die burkinische Regierung weiten ihre Zusammenarbeit
zum Schutz von Kinderrechten in Burkina Faso aus. Das Vorhaben, das
die KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchführt, verbessert die
Lebensbedingungen von betroffenen und potenziell gefährdeten Kindern
und Jugendlichen sowie ihres familiären Umfeldes. Die Maßnahme
befördert zudem die nationalen und lokalen Rahmenbedingungen zum
Schutz von Kinderrechten. Die neue Projektphase ergänzt die
bisherigen Anstrengungen durch einen zusätzlichen Fokus auf die
Berufsbildung und Existenzgründungen junger Erwachsener. Die KfW
erhöht durch einen erneuten Zuschuss in Höhe von 6 Mio. EUR ihr
Engagement für den Kinderfonds auf insgesamt rund 25 Mio. EUR.

“Die prekären Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen stellen
nach wie vor ein Kernproblem der burkinischen Entwicklung dar”, sagt
Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstandes der KfW
Bankengruppe. “Die burkinische Regierung hat diese Herausforderung
erkannt und mit der nationalen Entwicklungsstrategie –Plan National
de Développement Economique et Social– konkrete Maßnahmen initiiert.
Die KfW leistet einen relevanten Beitrag, um die Situation und die
Zukunftsperspektiven der burkinischen Kinder und Jugendlichen zu
verbessern.”

Zum Vorhaben gehören Schulstipendien und -speisungen, der Bau von
Ausbildungs- und Freizeitzentren, Zentren zur Wiedereingliederung
straftätiger Minderjähriger und Aufnahmezentren für Straßenkinder.
Weiterhin fördert die Maßnahme auf kommunaler und nationaler Ebene
die Aufklärung der Bevölkerung über Kinderrechte.

Kinderhandel und Kinderarbeit sind in Burkina Faso weit
verbreitet. Die burkinischen Behörden gehen davon aus, dass etwa die
Hälfte aller burkinischen Kinder in Haushalten, in der Landwirtschaft
oder in Goldminen arbeitet. Die Tendenz ist infolge der vermehrten
Anzahl von Goldminen und der anhaltenden Armut steigend. Die hohe
Armut und das revisionsbedürftige Schulsystem begünstigen negative
Tendenzen. Hinzu kommen die bestehenden soziokulturellen Praktiken
sowie die hohe Anzahl von Waisenkindern infolge der
HIV/AIDS-Pandemie.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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