Kölner Stadt-Anzeiger: Metallarbeitgeber widersprechen Gewerkschaftsaussagen zu schlechten Perspektiven Jugendlicher

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Metallarbeitgeberpräsident Martin Kannegiesser hat
der IG Metall vor deren Jugend-Aktionstag vorgeworfen, „wider
besseren Wissens mit Verzerrungen und Halbwahrheiten“ auf
Mitgliederwerbung zu gehen. „Man muss leider den Eindruck haben, dass
derzeit bei der IG Metall die Skandalisierung im Vordergrund steht,
um Mitglieder zu gewinnen“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Freitag-Ausgabe). Anlässlich des Jugend-Aktionstags der Gewerkschaft
in Köln an diesem Samstag, mit dem die IG Metall auf schlechte
Zukunftsperspektiven der jungen Generation aufmerksam machen will,
stellt der Unternehmer fest: „Ich kann das überhaupt nicht
nachvollziehen. Ich halte das bezogen auf unseren Industriezweig
sogar für eine Zumutung. Es gibt weltweit kaum eine andere Branche,
die sich so um die Jugend und deren berufliche Entwicklung bemüht.“
Zur Aussage der IG Metall, die junge Generation leide massiv unter
prekärer Beschäftigung, der Zunahme befristeter Arbeit, sagt
Kannegiesser: „Das ist eine dieser Halbwahrheiten, mit denen man
versucht, Stimmung zu machen. Nur 3,2 Prozent unserer Beschäftigten
haben befristete Arbeitsverträge.“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
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